AK-Kärnten: Sperre bei Arbeitslosengeld aufheben!

Klagenfurt (OTS) - Die Bundesregierung muss ihren Plan, ArbeitnehmerInnen bei einvernehmlicher Auflösung von befristeten Dienstverhältnissen das Arbeitslosengeld zu sperren, zurücknehmen. Das fordert die Arbeiterkammer Kärnten, nachdem selbst aus der FPÖ Kritik an dieser unsozialen Maßnahme geäußert worden ist.

Von diesen Sanktionen wären in Österreich zwischen 350.000 und 400.000 ArbeitnehmerInnen betroffen, davon 60.000 Beschäftigte im Tourismus (SaisonarbeiterInnen) und 15.000 Beschäftigte im Baugewerbe. Opfer dieses Planes wären darüber hinaus auch rund 80.000 Frauen, die als Karenzvertretung oder als befristete Aushilfen tätig sind, und viele ArbeitnehmerInnen im Bereich der Informationstechnologie, wo häufig nur befristete Arbeitsverhältnisse abgeschlossen werden, kritisiert die Arbeiterkammer.

Aus diesem Sozialabbau auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen will die Bundesregierung Einnahmen in der Höhe von 2,1 Milliarden Schilling erzielen. "Während sich die Regierung dieses Geld von jenen holt, die ihren Arbeitsplatz wechseln oder verlieren, kommen Stiftungen von Superreichen hingegen mit einem Beitrag zur Budgetsanierung in der Höhe von nur zwei Milliarden Schilling weg", kritisiert der Präsident der Arbeiterkammer, Josef Quantschnig.

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