AK und ÖGB unterstützen die Forderungen der Hochschülerschaft Studiengebühren sind sozial ungerecht

Linz (AKO) "Die Arbeiterkammer und der ÖGB unterstützen die Ziele der morgigen Demonstration der ÖH-Linz gegen die geplante Einführung der Studiengebühren", sagte AK-Präsident Hubert Wipplinger. Die Arbeiterkammer fordert einen offenen Hochschulzugang. Studiengebühren würden nur soziale Barrieren bei höherer Bildung errichten, so Wipplinger.

"Es ist eine Verhöhnung der Studierenden und deren Familien unter dem Vorwand der sozialen Treffsicherheit zehntausend Schilling Studiengebühren pro Studienjahr abzukassieren. Es handelt sich hier um einen neuerlichen Raubzug der Regierung der wieder einseitig zu Lasten von Haushalten mit geringem Einkommen geht", kritisiert der AK-Präsident.

Dabei wurden Studierende und deren Familien bereits in den letzten Jahren massiv belastet. So wurde die Freifahrt- und die Heimfahrtbeihilfe gestrichen, der Bezug der Familienbeihilfe und der Kinderansetzbetrag wurde reduziert und das Höchstalter für den Stipendienbezug auf 35 Jahre herabgesetzt.

Schon jetzt müssen mehr als zwei Drittel der Studierenden arbeiten, damit sie sich ihr Studium finanzieren könnten. Es würden durch die Studiengebühren noch mehr Studierende zur Erwerbstätigkeit gezwungen, was die Studiendauer wiederum verlängern würde.

"Es ist vielmehr notwendig, die ungerechte Verteilung der Stipendien zu beheben. Es kann doch nicht sein, dass Kinder aus Arbeiter- und Angestelltenfamilien ungleich weniger Stipendien erhalten als Kinder aus Landwirte- und Unternehmerfamilien", fordert Wipplinger die Behebung dieser sozialen Ungerechtigkeit.

Bei der Demonstration der ÖH-Linz am Mittwoch, den 27 September um 14 Uhr, wird auch ein Vertreter von Arbeiterkammer und ÖGB, der ÖGB-Landessekretär und AK-Vorstandsmitglied Erich Gumplmaier sprechen.

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