Die neue Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wien

Dialog und Bürgerservice werden ausgebaut

Wien, (OTS) Mit einer Einladung zum Dialog reagiert die Stadt Wien auf die geänderten Informations- und Kommunikationsbedürfnisse der Menschen. Und damit auch sofort erkennbar ist, wo die Stadt dahinter steckt, werden alle Aktivitäten unter die neue Dachmarke "Stadt Wien" gestellt. Über Details berichtete am Dienstag Bürgermeister Dr. Michael Häupl in seinem Pressegespräch, an dem auch Vizebürgermeisterin Grete Laska und Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg teilnahmen.****

Die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts bringt
viele Veränderungen mit sich. Modernste Kommunikationstechnologien ermöglichen es, zu jeder gewünschten Uhrzeit jede gewünschte Information abrufen zu können - maßgeschneidert nach individuellen Bedürfnissen.

Das stellt eine moderne Stadtverwaltung vor große Herausforderungen. Denn der Großstadtbewohner von heute erwartet sich von seiner Kommune umfassende, seinen Lebensraum betreffende, Informationen.

Die rasante technologische Entwicklung fordert nunmehr neue Wege der Kommunikation. Wurden die BürgerInnen früher zentral mit Infos bedacht, so sind sie heute wesentlich selbstbewusster. Zu Recht wollen sie aktiv sein, selbst mitwirken und sich selbst einbringen. Gab es früher nur wenige Anlaufstellen für Infos, so existiert heute eine beachtliche Vielfalt, gab es früher nur
wenige Kommunikationskanäle, so gibt es heute deren viele. Neue Medien und interaktive Technologien gehören zum alltäglichen Erfahrungswissen.

Daher hat sich die Stadt Wien entschlossen, ihre Öffentlichkeitsarbeit und damit den Dialog mit den BürgerInnen auf neue Beine zu stellen. Das neue Modell, das in einem mehrjährigen Prozess realisiert werden soll, bedeutet nach innen Dezentralisierung und nach außen hin Vereinfachung für die BürgerInnen mit noch mehr Mitsprachemöglichkeiten. Damit kann die Stadt noch schneller und direkter auf die Bedürfnisse und Anregungen der Wienerinnen und Wiener eingehen.

Neue Rolle des Presse- und Informationsdienstes: Vom Controller zum Consulter

Der Presse- und Informationsdienst (PID) der Stadt Wien wird künftig nicht mehr als zentrale Instanz der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wien fungieren sondern als Kooperations- und Koordinationsstelle für die einzelnen Magistrats- und Fachabteilungen. Diese sollen ihr profundes Expertenwissen, ihre konkreten Projekte, ihre Initiativen für Wien und seine Bevölkerung mittels geplanter und gezielter Öffentlichkeitsarbeit unter einem Dach - dem der Stadt Wien - einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Der PID unterstützt sie dabei und hilft Synergien möglichst effizient zu nutzen und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Die Eigenverantwortung der Abteilungen wird dabei gestärkt. Für sie wird es ein umfangreiches Angebot an Schulungsmaßnahmen bezüglich moderner Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit geben. Der PID wird so vom Controller zum Consulter.

Neue Dachmarke für die Stadt Wien

Die Vereinfachung nach außen stellt nun diese Vielfalt unter ein einheitliches Dach: Die Marke "Stadt Wien" - mit neuem Logo,
mit durchgehendem Corporate Design und mit dem bekannten,
weiterhin gültigen Slogan "Wien ist anders". Dieser ganzheitliche Auftritt der Stadt ist verbunden vor allem mit einer Internet-Adresse: www.wien.at/. An einem Callcenter und Teletext-Seiten
wird noch gearbeitet. Damit soll sichergestellt werden, dass die BürgerInnen auf allen Info-Kanälen einfach, schnell und direkt den Zugang zu allen Informationen und Services der Stadt erhält. Auch die Postwurfzeitung "wien.at" - vormals "Unser Wien" - tritt den BürgerInnen nun mit neuen Dialogelementen gegenüber: Direct mails, Umfragen zu aktuellen Themen, Chats, Callcenter und der wien.at-LeserInnenklub gehören seit September zum LeserInnenservice.

Die neue Kampagne

Dieser neue Auftritt der Stadt Wien wird ab Oktober im Rahmen einer Informationsoffensive mittels Plakat, Inserat, Radio, PR-Maßnahmen, Internet und über die Medien der Stadt Wien vermittelt. Im ersten Schritt setzt Wien dabei auf den Status als eine der lebenswertesten Städte der Welt. Das haben internationale Studien u.a. anhand zahlreicher Parameter wie Umwelt, Sicherheit oder medizinische Versorgung und Kultur-, Sport- und Freizeitangebot erhoben. Diese "Superlative" der Stadt Wien - so ist Wien z.B.
eine der grünsten europäischen Großstädte und eine der sichersten Millionenstädte der Welt -, die im Detail wohl auch vielen Wienerinnen und Wienern nicht bewusst waren, werden auf witzige
und emotionale Art und Weise vermittelt. Unter der Internet-
Adresse www.wien.at/ sind dann auch zu den Superlativen Detailinformationen zu finden.

In einem zweiten Schritt wird der Bogen von den Superlativen der Gegenwart zu den Innovationen der Zukunft gespannt - von
bereits verwirklichten Projekten wie WAP-Info-Service oder Info Access Points bis hin zu geplanten Initiativen wie die neuen Internet-Services der Stadt Wien, wie z.B. Parkpickerl-Bestellung oder Kindergarten-Anmeldung.

Andere Innovationen wiederum zielen auf die künftigen Schwerpunkte städtischer Entwicklung ab. So macht der "Strategieplan für Wien" die künftige Rolle der Stadt Wien im internationalen wie regionalen Rahmen deutlich. Dass Wien in
diesem Zusammenhang beispielgebend ist, verdeutlichen Projekte wie u.a. grenzüberschreitende Wirtschaftskooperationen in Mittel-Osteuropa (Crossborder Business Cooperation for Central Europe), Tech Gate Vienna, die Stadtentwicklungszone "Erdberger Mais -Aspanggründe" oder "Gender Mainstreaming" in der Planung. Sie sollen neue Entwicklungen eröffnen und sowohl der Wirtschaft (vor allem in Form öffentlich-privater Partnerschaft) neue Impulse geben, als auch die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener weiter verbessern.

Response-Elemente wie Hotlines, Umfragen, Antwortkarten, Mailings etc. spielen eine wesentliche Rolle im neuen Dialog und verbessern das Bürgerservice der Stadt. Sie sollen zum raschen Austausch mit der Stadt anregen. Auf Wünsche und Beschwerden kann so in Zukunft noch schneller reagiert werden.

Mit der strategischen Kommunikationsplanung und der Durchführung der Kampagne wurde die PR-Agentur Ecker & Partner beauftragt, die aus einer europaweiten Ausschreibung als Siegerin hervorgegangen ist. Sie hat ihrerseits die Werbeagentur Lowe
Lintas GGK als Partnerin verpflichtet. (Schluss) rum

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