Schweizer Spediteure befürchten Chaos ab 2001 / Anmeldeverfahren für ausländische Unternehmen angelaufen / Transportkosten bis zu 35% teurer

Bern, Schweiz (ots) - Die schweizerische Speditions- und Logistikwirtschaft rechnet ab 1.1.2001 mit chaotischen Zuständen an den Grenzübergängen zur Schweiz. Grund zur Besorgnis geben die Einführung der leistungsabhängigen Schwerverkehrssteuer (LSVA) und die dafür an den Grenzen notwendigen Kontroll- und Inkassoverfahren. Die Steuer wird auf allen in- und ausländischen LKWs mit mehr als 3,5t Gesamtgewicht erhoben. Die Höhe der Abgabe richtet sich nach dem theoretisch möglichen Gesamtgewicht gemäss Kraftfahrzeugausweis, der Schadstoffklasse eines LKWs und den gefahrenen Kilometern - und dies unabhängig davon, ob das betreffende Fahrzeug beladen oder leer ist.

Die schweizerische Strassensteuer LSVA - in dieser Form ein weltweites Novum - wird nach Angaben der Verkehrsverbände die Transportwegekosten bis zu 35 Prozent verteuern. Fachleute sprechen von einem "beispiellosen staatlichen Eingriff in die Preisbildung der Transportanbieter". Direkt betroffen von den Mehrkosten sind die Lieferketten von Industrie und Handel, was erfahrungsgemäss höhere Preise für Endverbraucher nach sich ziehen wird. Neben der Warenbeförderung fällt den Transporteuren ab 1.1.2001 die Aufgabe zu, die neue Steuer bei den frachtzahlende Industrie- und Handelsbetrieben einzutreiben und an den Staat abzuführen.

Nach Einschätzung von H.R. Richner, Präsident des Verbandes schweizerischer Spediteur- und Logistikunternehmen (SSV), könnte die Kostenspirale sich noch weiter drehen, falls die administrativen Massnahmen an den schweizerischen Grenzübergängen zu einer Verlangsamung der Ein- und Ausfuhrabfertigungen, zu kilometerlangen LKW-Staus und damit zu signifikanten Verzögerungen innerhalb der Lieferketten führen sollten.

Die Branchenverbände empfehlen den Verkehrsteilnehmern, sich rechtzeitig auf die Neuerungen im Transit- und Schweiz-Verkehr einzustellen. Ausländische Unternehmen haben bereits jetzt die Möglichkeit, ihre Nutzfahrzeuge bei der schweizerischen Oberzolldirektion (www.zoll.admin.ch) für das neue Steuerverfahren anzumelden und die ID-Karten zu beantragen.

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