Weniger Nächtigungen in der Sommersaison 2000

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) - In den ersten vier Monaten der
diesjährigen Sommersaison haben in Vorarlberg 537.900 Gäste 2,330.000 Übernachtungen gebucht. Gegenüber dem Sommer 1999
ist die Zahl der Gästeankünfte um 0,5 Prozent, die Nächtigungsziffer um 2,6 Prozent gesunken. Das teilt die Landesstelle für Statistik in ihrem aktuellen Bericht mit.
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Die Sommersaison 2000 begann im Mai mit einem Minus
an Nächtigungen von 17,5 Prozent, was ausschließlich mit
der Verschiebung der Feiertage um Pfingsten auf den Juni zusammenhängt. Im Juni gab es ein Nächtigungsplus von zehn
Prozent und im Juli von einem Prozent, im August sank die Nächtigungsziffer um sieben Prozent.

Die Gesamteinnahmen aus dem Tourismus sind um drei Prozent angestiegen, und zwar von 7,14 Milliarden Schilling (519
Millionen Euro) in den Monaten Mai bis August 1999 auf 7,36 Milliarden Schilling (535 Millionen Euro) im gleichen
Zeitraum dieses Sommers. Die Valutenumwechslungen in den Vorarlberger Geldinstituten haben um 3,5 Prozent zugenommen,
und zwar von 1,68 Milliarden Schilling (122 Millionen Euro)
auf 1,73 Milliarden Schilling (126 Millionen Euro). Relativ
groß waren die Zuwächse bei US-Dollar, Schweden-Kronen,
Schweizer Franken und englischen Pfund. Rückläufig waren vor
allem die Umwechslungen von Deutschen Mark, italienischen
Lire und belgischen Francs.

Die Entwicklung der Buchungen war bei den Gästen aus den wichtigen Herkunftsländern sehr unterschiedlich. Die
Schweden, Schweizer und Liechtensteiner, Amerikaner,
Engländer und Österreicher haben die Nächtigungsziffern gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Dagegen gingen die Buchungen der Belgier, Holländer, Franzosen, Deutschen und Italiener zurück.

Nächtigungsziffer
Herkunftsländer Mai-Aug. Mai-Aug. Veränderung

1999 2000 in Prozent

Österreich 321.639 328.029 + 2,0
Belgien, Luxemburg 55.378 48.050 - 13,2 Deutschland 1.510.451 1.461.893 - 3,2 Frankreich 64.361 61.376 - 4,6 Vereinigtes Königreich 19.572 20.441 + 4,4
Italien 34.740 34.152 - 1,7 Niederlande 185.976 167.620 - 9,9
Schweden 10.596 11.602 + 9,5
Schweiz, Liechtenstein 126.691 133.824 + 5,6
USA, Kanada 11.186 11.802 + 5,5
Andere 52.762 51.252 - 2,9

Gesamt 2.393.352 2.330.041 - 2,6

Auf ein positives Ergebnis kann nur die
Tourismusdestination Bodensee-Alpenrhein verweisen. In allen
anderen Regionen gab es Nächtigungseinbußen, am größten waren sie am Arlberg.

Nächtigungsziffer
Regionen Mai-Aug. Mai-Aug. Veränderung

1999 2000 in Prozent

Alpenregion Bludenz 278.508 267.612 - 3,9
Arlberg 111.572 105.057 - 5,8 Bodensee-Alpenrhein 427.795 445.435 + 4,1 Bregenzerwald 514.513 493.147 - 4,2 Kleinwalsertal 560.610 535.707 - 4,4
Montafon 500.354 483.083 - 3,5

VORARLBERG 2.393.352 2.330.041 - 2,6

Von Nächtigungsrückgängen waren vor allem die
Privatquartiere und Ferienwohnungen mit einem Minus von 4,5
Prozent betroffen. Die Nächtigungsziffer sank in diesen Unterkünften von 785.500 in den ersten vier Monaten des
Sommers 1999 auf 749.400 im Sommer 2000. In den gewerblichen Betrieben war der Nächtigungsrückgang kleiner. In den Hotels, Gasthöfen und Pensionen hat die Nächtigungsziffer von
1,278.200 auf 1,253.100, um zwei Prozent abgenommen. Auf den Campingplätzen und in den Massenunterkünften kam es nur zu minimalen Veränderungen, und zwar von 329.700 Nächtigungen
auf 327.500 in den Monaten Mai bis August 2000.
(so/gw,nvl)

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