Gewerbeverein: Künftige Studiengebühren tatsächlich mehr als 17.000.- p.a.

Wien (OTS) - Seltsam, dass noch niemand draufgekommen ist: Die künftige Studiengebühren betragen ja nicht "horrende" 10.000.- p.a. sondern tatsächlich 17.000.-. Wie das?

Studenten hören und die meisten Professoren arbeiten pro Kalenderjahr sieben Monate an den Unis. Die restliche Zeit büffeln sie wie die Wilden als Surf- oder Schilehrer oder geben sich voll Inbrunst der Vertiefung ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse hin.

Ein Professor am Massachussetts Institute of Technology (MIT) in Boston erhält etwa während der Ferien kein Entgelt von der Uni. Nun wird niemand einem heimischen Uni-Professor sechs Wochen Ferien missgönnen - aber müssen es 22 sein?

Genaugenommen könnte man die Infrastruktur von Unis - insbesondere von ausstattungsintensiven - zwölf Monate im Jahr nutzen. Warum dies nicht geschieht, ist in diesem Staat ebenso rätselhaft, wie die Frage, warum die Fortbildungseinrichtungen der Lehrer genau in der Ferienzeit geschlossen haben - dafür aber deren massiv gefördete Freizeiteinrichtungen überbucht sind.

Gerade diese "wohlerworbenen Rechte" von Menschen, die Vorbildwirkung auf die Jugend haben sollten, sind es, die eine Gesellschaft geschaffen haben, in der alles zum Nulltarif zu haben sein muss - es zahlt ja niemand; außer den paar Leistungsträgern, die noch so debil sind, zu arbeiten. Oder gar unternehmerisches Risiko eingehen.

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