Marboe auf Kulturbesuch in Simmering

"Subsidiarität gilt auch für Stadtpolitik"

Wien, (OTS) Im Rahmen der Diskussionsreihe "Kultur ist
Dialog" war Kulturstadtrat Peter Marboe am Montagabend in
Simmering zu Gast. Gemeinsam mit Bezirksvorsteher Franz Haas, Susanne Gamauf, Leiterin der Fotogalerie Wien und Inhaberin eines Ateliers in Simmering, sowie den künstlerischen Gestalterinnen der U3-Station Enkplatz, Mona Hahn und Ilse Haider, diskutierte
Stadtrat Marboe über Kunst, Kultur und Stadtleben in Simmering und darüber hinaus.

In seinem Impuls-Statement hielt Marboe fest, dass es bei
aller Bedeutung der Kulturpolitik immer die Künstlerinnen und Künstler sind, die Wien zu einer Kulturmetropole machen und im künstlerischen Wettbewerb mit anderen Metropolen stärken. "Es geht daher um einen intelligenten Brückenschlag zwischen Kultur und Politik", betonte Marboe und verwies in diesem Zusammenhang auf Reformen wie die "3-Jahres-Verträge" oder die "Beseitigung von Unvereinbarkeiten" bei den Präsidentschaften der großen Kulturvereine wie Wiener Symphoniker oder Viennale.

Weiters nannte Marboe die Etablierung von zusätzlichen, dezentralen Kulturbudgets in den Bezirken, wodurch der Bezirk
seine Wünsche und Bedürfnisse so auch in kultureller Hinsicht unmittelbar umsetzen kann. "Auch in der Stadtpolitik muß das Prinzip der Subsidiarität gelten", betonte Marboe, "weil der
Bezirk oft besser als "die Zentrale´ weiß, was ihm fehlt."

Bezirksvorsteher Franz Haas hielt zu dem vom Publikum am häufigsten angesprochenen Thema "Neugebäude" fest, dass der Bezirk alles tue, um für zukünftige Projekte den notwendigen Freiraum zu schaffen. Eine Lösung für das Neugebäude könne aber nur auf breiter ressortübergreifender Ebene der Stadtpolitik gefunden werden. (Schluss) gab

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