Kinder im Straßenverkehr - weniger Unfälle im Vorjahr

Wien, (OTS) Dank der intensiven und kindgerechten Verkehrserziehung an den Wiener Schulen hat die Zahl der verunglückten SchülerInnen in den vergangenen Jahren abgenommen. Laut Verkehrs-Unfallstatistik gab es im Vorjahr 552 verunglückte SchülerInnen, 1998 waren 584 Kinder verletzt, im Jahr 1995 waren
es sogar 748. Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liegt
Wien im Bereich der Sicherheit im Straßenverkehr im Spitzenfeld -in Tirol beispielsweise verunfallen fast doppelt so viele Kinder
pro Jahr.

"Diese Entwicklung ist zwar äußerst erfreulich, aber die Tatsache, dass noch immer jedes dritte Kind ungesichert am
Rücksitz sitzt, sollte uns aufhorchen lassen", meint Stadtschulratspräsident Dr. Kurt Scholz. "Schließlich entspricht ein Aufprall mit 50 Stundenkilometer einem Sturz aus zehn Meter Höhe. Ein Beispiel, das für Eltern doch eindrucksvoll genug sein müsste", so Scholz.

Im Laufe des kommenden Jahres werden wieder dutzende Kontaktbeamte der Wiener Polizei alle Volksschulen besuchen und verstärkt auf diese Gurten-Problematik eingehen. "Mit konkreten Beispielen versuchen wir die Kinder auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Zudem werden besonders gefährliche Kreuzungen abgegangen und Straßenverkehrsregeln vor Ort erklärt", so Wiens Polizeipräsident Dr. Peter Stiedl.

"Zufrieden dürfen wir erst sein, wenn kein Kind mehr im Straßenverkehr verunglückt", so die beiden Präsidenten. (Schluss) ssr

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Medien- und Pressereferat des Stadtschulrates
Martina Vitek
Tel.: 525 25/77 014

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK