LSth. Gorbach: "Hochwasserschutz erfordert rasches Handeln"

Amann-Kritik ist "oberflächlich und unangebracht"

Hohenems (VLK) - Für Landesstatthalter Hubert Gorbach ist
die Kritik des Hohenemser Stadtrates Bernhard Amann an den Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Sohlgraben
"oberflächlich und unangebracht". Da das geforderte große
Projekt zum Ausbau des Koblacher Kanals wegen Problemen mit
den Grundeigentümern nicht sofort in Angriff genommen werden könne, habe man zum Schutz der besonders betroffenen Anrainer
am Leermahd Sofortmaßnahmen einleiten müssen. "Und diese
rasche Hilfe hat sich bereits bezahlt gemacht", so Gorbach.
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Bisher ist etwa die Hälfte des geplanten 600 Meter langen
Dammes am Sohlgraben fertig. Gorbach: "Dadurch kam es hier in
der letzten Woche zu keinen Überflutungen. Ebenso hat sich
das 1999 errichtete Hochwasserpumpwerk bestens bewährt,
sodass es in Leermahd keine Hochwasserschäden gab."

Auch die Kritik bezüglich der Baukosten weist Gorbach
zurück: "In den Neuverhandlungen des Koblacher-Kanal-
Projektes ist es uns gelungen, die Bundesbeteiligung von 65
auf 75 Prozent zu erhöhen. Die bisherigen Baukosten für den Hochwasserdamm am Sohlgraben waren gering, und dabei wurde
neben dem Hochwasserschutz auch gleich in einem Zuge ein Betreuungsweg für die zukünftige Erschließung und Pflege des Sohlgrabens geschaffen. Zudem konnte überschüssiges Material
aus den Geschiebefängen sinnvoll verwertet werden."

Für den Weiterbau des Binnenkanals rechnet Gorbach mit
Baubeginn im Oktober 2001 und Fertigstellung im Mai 2003.

Gorbach an die Adresse des kritisierenden Stadtrates: "Ein
Anruf bei den zuständigen Stellen im Land hätte genügt um
diese Informationen aus erster Hand zu erhalten, sofern man
wirklich daran interessiert gewesen wäre und nicht nur Kritik
um der Kritik willen üben wollte."
(gw,nvl)

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