"Der Report" am Dienstag, dem 26. September

Wien (OTS) - Gisela Hopfmüller präsentiert am Dienstag, dem 26. September 2000, um 21.10 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Spitalskarussell
Der Sparkurs der Regierung geht weiter. Jetzt sind die Einsparungspläne für den Gesundheitsbereich dran. Es beginnen die Verhandlungen zwischen dem Gesundheitsministerium und den Ländern über Rationalisierungen im Spitalsbereich. Quer durch Österreich sollen Spitäler geschlossen oder in andere Häuser integriert werden. Was bedeutet dieses Sparpaket für die Patienten? Kommt die Zweiklassen-Medizin?
Ein Bericht von Patricia Pawlicki.

Lauda entmachtet?
Diese Woche entscheidet sich nicht nur das Schicksal der Lauda Air:
In einer mit Spannung erwarteten Aufsichtsratssitzung soll über die Zukunft der österreichischen Fluglinien entschieden werden. Die AUA möchte mit einer Holding-Lösung mehr Einfluss bei Lauda. Für diesen Fall hat Lauda schon seinen Rückzug angekündigt. Lauda und AUA fliegen derzeit viele Millionen an Verlusten ein, der Druck, nur eine österreichische Fluglinie zu bilden, scheint stärker denn je.
Ein Bericht von Gerhard Jelinek und Rainer Hazivar.

Viel Lärm um Studiengebühren
Noch vor wenigen Wochen waren Studiengebühren kein Thema - weder für die Bildungsministerin noch für den Bundeskanzler. Doch völlig überraschend hat die schwarz-blaue Koalition beim jüngsten Ministerrat die Einführung von Studiengebühren beschlossen. Zwei Milliarden Schilling sollen damit hereinkommen - Mittel zur Budgetsanierung. Experten dagegen erwarten maximal eine Milliarde. Proteste kommen von Studenten und Universitätsprofessoren, aber auch ÖVP-intern regt sich Widerstand. Die Bildungsministerin will nun soziale Härtefälle durch die Ausweitung von Stipendien abfedern und den Universitäten eine Milliarde zuschießen. Was bleibt dann unterm Strich fürs Budget?
Ein Bericht von Ernst Johann Schwarz und Günther Kogler.

Sozialprojekt Friedensflotte
Bei der Friedensinitiative "Mirno More" (ein alter Seemannsgruß, der "friedliches Meer" bedeutet) lernen Kinder und Jugendliche Toleranz gegenüber anderen ethnischen und sozialen Gruppen. Die Friedensflotte segelte bereits zum 8. Mal vor der Küste Dalmatiens und war größer denn je. 26 Schiffe mit 160 Kindern aus 15 Nationen waren dabei. Flüchtlingskinder aus Serbien, Kroatien, Bosnien, Albanien; Waisen, ehemals straffällige Jugendliche aus Österreich, Behinderte, eine Schülergruppe aus Sarajewo und eine ganze Schulklasse aus Niederösterreich. Vorurteile über Bord werfen und Konflikte nicht mit Faustschlägen bereinigen - Mirno More hat sich abseits jeder Parteigrenzen zu einer wichtigen friedenspolitischen Initiative entwickelt. Ein Bericht von Wolfgang Santner aus dem Landesstudio Steiermark.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Gertrud Aringer
(01) 87878 - DW 12098

ORF Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK/GOK