Verkehrsideentram wurde angenommen

Rund 100 Wiener Bürger nützten am Wochenende die Gelegenheit, ihre Verkehrsidee dem Stadtrat persönlich zu übermitteln

Wien, (OTS) Rund die Hälfte der hundert Teilnehmer an der Fahrt mit der 1. Verkehrsideentram rund um den Ring vergangenen Samstag haben Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek persönlich von ihre Ideen zur Verbesserung des Verkehrs erzählt. Die restlichen Bürger wandten sich mit ihrem Verkehrsproblem an einen der mitfahrenden Fachleute von der Magistratsabteilung 46 (Verkehrsorganisation). Fragen blieben keine offen, denn jeder, der während der Ringrundfahrt nicht zum Zug gekommen war, hatte später noch einmal die Möglichkeit, seine Idee los zu werden. Svihalek sagte gegenüber der Rathauskorrespondenz, er sei völlig überrascht gewesen von der immensen Teilnehmerzahl und beurteilte die
Anfragen, die sich zu einem großen Teil um den Rad- und Fußgängerverkehr gedreht haben, als sehr interessant und spannend. Er versprach den Ideenlieferanten, sämtliche Vorschläge prüfen zu lassen und die besten Ideen von einer Fachjury analysieren zu lassen. Ferner signalisierte der Stadtrat, ähnliche Aktionen wie die Fahrt mit der Verkehrsideentram zu wiederholen.

Boom hält an: 5000 Ideen sind schon eingelangt

www.verkehrsideen.at/ - so heißt die heiße Internetadresse, die jegliche Ideen zu Wiener Verkehr gerne aufnimmt. Ideen kommen auch via Fax (Nr. 0800 201 670) oder über eines der Motion Girls
in den großen Ideentopf. Insgesamt sind bereits 5000 Ideen auf diese Weise bei der Stadt Wien eingelangt. Seit Beginn des Schuljahres sind die Motion Girls hauptsächlich in und vor Schulen unterwegs. Mehrere hundert Eltern und Lehrer deponierten bei den Motion Girls ihre Sorge wegen der drohenden fehlenden Schülerlotsen. Durch große Kreativität zeichneten sich die Ideen aus der Bäderaktion aus. Vorschriften zur Begrenzung von Lärm beim Zuschlagen von Autotüren fanden hier genauso Platz wie der Wunsch nach einem Bäderticket, der Ausbau von Skatebahnen parallel zu Radwegen, konkrete Wünsche zu Fußgängerübergängen und Rad-Einbahn-Regelungen, dringende Wünsche nach der Möglichkeit auch im Nachtbus Geld wechseln zu können, Parkplätze auf Hausdächern und eine neue Form von Elektrovehikel mit Solarantrieb als Fortbewegungsmittel der Zukunft.

Jury prüft permanent konkrete Ideen auf Umsetzung

Über 5000 Ideen sind bislang gesammelt worden. Kleine Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Radweg in der Brigittenau, getrennte Müllsammlung in U - Bahnstationen, werden bereits umgesetzt. Für andere Projekte, wie zum Beispiel die minutengenaue Abrechnung in Parkgaragen zur Verminderung des Parkplatzsuchverkehrs, werden zur Zeit Partner gesucht. Auch die Fachleute der Wiener Linien in der Jury ziehen eine erfolgreiche Bilanz. Das vielfach gewünschte Mobilitätsinformationssystem befindet sich im Aufbau, die neuen Fahrkartenautomaten werden kinder- und behindertengerecht montiert, seit kurzem gibt es Parkscheine bei Vorverkaufsautomaten und die neuen U-Bahnen
erhalten Klimaanlagen. Diese und andere Realisierungen haben die Teilnehmer der Verkehrsideenbörse zufrieden gestellt. Die Busverbindung zwischen Auhof und Hadersdorf wurde verbessert und
an die Buslinie 153 angebunden. Zahlreiche weitere Routen und Haltestellenvorschläge werden weiterhin geprüft (Schluss) hl

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