NEUE BAHNENTLADESTATION BRINGT ENTLASTUNG FÜR BEVÖLKERUNG UND UMWELT ZWISCHEN LEOBEN UND MANNERSDORF

Engere Kooperation von "Rail Cargo Austria" und "Lafarge Perlmooser" als Vorbild für modernes umweltfreundliche Transportwesen

Mannersdorf - In Österreichs größtem Zementwerk wurde heute Vormittag offiziell die kürzlich fertig gestellte Bahnentladestation eröffnet. Durch die intensivere Zusammenarbeit von "Lafarge Perlmooser" und "Rail Cargo Austria" werden 250.000 Jahrestonnen Gütertransporte von der Straße auf die Schiene verlagert, was rund 9.000 LKW-Fahrten bzw. 1.2 Millionen LKW-Kilometer erübrigt und somit eine spürbare Entlastung für Umwelt und Bevölkerung bringt. ***
Freude herrscht bei "Rail Cargo Österreich", dem Güterverkehrsbereich der ÖBB, über die offizielle Eröffnung der Bahnentladestation von "Lafarge Perlmooser" im niederösterreichischen Mannersdorf, die einen vorläufigen Höhepunkt einer langjährigen Zusammenarbeit bildet. Schließlich wird das größte heimische Zementwerk im Interesse der Umwelt künftig mit rund einer Viertelmillion Tonnen (Sekundär)Rohstoffe (Hochofenschlacke, Gips, Kohle …) auf der Schiene beliefert.
Von den insgesamt 200.000 Tonnen angelieferter Hochofenschlacke werden rund 180.000 Tonnen von "Rail Cargo Austria" mit der Bahn, die verbleibenden 20.000 Tonnen mittels LKW zugeführt.
Täglich transportiert ein aus 16 vierachsigen Güterwaggons bestehender Ganzzug rund 860 Nettotonnen Schlacke vom (steirischen) Leoben-Donauwitz über den Semmering ins (niederösterreichische) Mannersdorf.
Zudem werden von Montag bis Freitag täglich durchschnittlich acht Waggons Gips von Pernhofen-Wulzeshofen nach Mannersdorf geliefert, was im Jahr rund 65.000 Jahrestonnen ergibt.
Die moderne Bahnentladestation umfasst vier Trichter mit einem Fassungsvermögen von rund 120 m3, so dass pro Stunde rund 600 bis 850 Tonnen Rohstoffe umgeschlagen werden können.
Alles in allem werden 250.000 Jahrestonnen Gütertransporte von der Straße auf die Schiene verlagert, was 9.000 LKW-Fahrten mit insgesamt 1.2 Millionen LKW-Kilometern erspart. Diese Zahlen zeigen, wie stark die Verkehrslawine allein durch ein bahnfreundliches Unternehmen reduziert wird, das auf das umweltfreundliche Transportsystem Schiene setzt.
Schließlich werden die mit dem Straßentransport verbundenen Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub und Abgase entlang der Zufahrtswege zum Werk Mannersdorf in Zukunft für Menschen und Umwelt wesentlich geringer ausfallen.
Demgemäss hofft Mag. Hoser, Vorstandsdirektor von "Rail Cargo Austria", dem Güterverkehrsbereich der ÖBB, dass viele weitere Unternehmen dem Beispiel "Lafarge Perlmooser" folgen und künftig gleichfalls das umweltfreundliche System Schiene verstärkt nutzen:
"Die Inbetriebnahme der Bahnentladestation Mannersdorf ist nicht nur aus dem Gesichtspunkt der Wirtschaft, sondern auch aus einem ökologischen Blickwinkel für das Gebiet von großer Bedeutung. Die ÖBB haben an einer derartigen Aufgabenstellung gerne mitgewirkt."

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