Prinz: Bauordnungsparagraph 69 überdenken

Wien, (OTS) Bei der Pressekonferenz der FPÖ am Montag wurde von Stadtrat Walter Prinz der Paragraph 69 der Wiener Bauordnung, der die unwesentlichen Abweichungen der Bebauungsbestimmungen beinhaltet, kritisiert.

Prinz, der mit der Entwicklung nicht zufrieden ist, dass
durch Paragraph 69 Verhandlungen Bauten durch Bezirksbeschlüsse plötzlich um bis zu 40m höher sind, als ursprünglich ausgewiesen, sagte, seiner Meinung nach sei die derzeit gängige Praxis "illegal". Nach dem Motto, "es darf ein bisserl mehr sein" beschließe die Mehrheit einer Bezirksvertretungskommission einfach "hinter dem Rücken" der zuständigen Planungs- und Wohnbaustadträte Gebäudehöhen und Kubaturen, die den ursprünglichen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan nicht entsprechen.

Prinz forderte daher eine restriktive Handhabung des Bauordnungsparagraphen 69. Er wünsche sich künftig eine klare Kompetenzbegründung bei der Bestimmung der maximalen Gebäudehöhen und Kubaturen und hoffe, damit eine transparente und mit den Stadtentwicklungsbestimmungen akkordierte Vorgangsweise zu gewährleisten. (Schluss) lei

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