Morak: Österreich unterstützt Erhöhung EU-Filmförderung

EU-Sonderkulturministerrat zu "Media Plus"

Wien (OTS) - "Österreich wird sich in Brüssel für eine Erhöhung der Mittel für das Filmförderprogramm der EU "Media Plus" einsetzen" erklärte Kunstsstaatssekretär Franz Morak heute Montag anlässlich des morgen, Dienstag, stattfindenden EU-Sonderkulturministerrats, bei dem eine Einigung über das der EU, "Media Plus" erzielt werden soll. "Mit dieser strategischen Entscheidung möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir bereit sind, unsere Mitverantwortung für das wichtige wirtschafts- und kulturpolitische Ziel einer Stärkung der europäischen audiovisuellen Industrie entsprechend wahrzunehmen", so Morak weiter.

Media Plus löst das bisherige Filmförderprogramm Media II ab, das mit Ende des Jahres auslaufen wird. Bei Media Plus sollen vor allem die Entwicklung, der Vertrieb und die Werbung europäischer Filme gefördert werden. Um einen nahtlosen Übergang des bisherigen Filmförderprogramms der EU, Media II, auf Media Plus zu gewährleisten, sei eine rasche Beschlussfassung erforderlich, betonte Morak.

Offen ist noch der finanzielle Rahmen des Projekts. Während die französische Präsidentschaft eine Aufstockung der Mittel gegenüber Media II anstrebt und für die Beschlussfassung des Programms Einstimmigkeit erforderlich ist, haben sich einige Mitgliedsländer, zuletzt vor allem Großbritannien und die Niederlande gegen eine Aufstockung vehement gewährt.

Allerdings fordert Staatssekretär Morak, dass innerhalb des Programms der Bereich der Entwicklung eine stärkere Dotierung erfährt, als das bisher vorgesehen ist. "Gerade für ein Land wie Österreich, das innerhalb der EU zu den Ländern mit einer geringeren audiovisuellen Produktionskapazität zu zählen ist, ist die Investition in qualitativ wertvollen Inhalt sowie die Entwicklung von starken wachstumsorientierten Unternehmen ein wesentliches Ziel des

Ein weiterer Diskussionspunkt des morgigen Sonderministerrats betrifft die Frage der Begrenzung der Beihilfen für die nationale Filmförderung, wie seitens der EU-Kommission angeregt wird. "Österreich wird sich vehement gegen den Vorschlag aussprechen, da es gerade für kleine Länder wie Österreich wesentlich ist, eine uneingeschränkte Fördermöglichkeit zu haben", so Morak.

Morak erklärte in diesem Zusammenhang abschließend, dass der Erfolg des europäischen Films auch maßgeblich davon abhinge, in wie weit es in Zukunft gelingen werde, europäische Inhalte in einer zeitgemäßen und ansprechenden Form filmisch so zu entwickeln, dass sie auch grenzüberschreitend verwertet werden können.

Rückfragheinweis: Staatssekretariat für Kunst und Medien
Mag. Kaharina Stourzh
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