KfV ist Gastgeber für OECD

Seminar zum Thema "Internationale Straßenverkehrs- und Unfalldatenbank" (IRTAD) wird vom KfV in Wien veranstaltet!

Wien (OTS) - Heute, Montag, beginnt im Parkhotel Schönbrunn ein internationales Seminar zum Thema "Chancen und Möglichkeiten der neuen Informationstechnologien bei der Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen". Organisiert wird diese zweitätige Veranstaltung, bei der unter anderem Vertreter der OECD, der EU-Kommission, der Weltbank und der Vereinten Nationen teilnehmen, vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Schirmherrschaft übernimmt wie beim ersten Seminar, das 1995 in Helsinki stattfand, die OECD.

"Wir müssen gezielte Maßnahmen setzten, um die Informations-Vernetzung voranzutreiben", so KfV-Direktor Dr. Othmar Thann. "Speziell die Unfallstatistik zeigt Schwachstellen im System auf. Sie ist eine solide Grundlage für verschiedene legistische Maßnahmen, die eine positive Änderung des Unfallgeschehens nach sich ziehen."

Angesprochen werden sollen neben Verkehrssicherheitsexperten der OECD-Länder und IRTAD-Mitglieder auch Politik, Forschung, Universitäten sowie die Industrie. Ziel des Seminars soll sein, einen allgemeinen Überblick über Datenbanken im Bereich Verkehrssicherheit zu geben. Gleichzeitig sollen Fragen der Datenqualität und der Methodik bei der Datensammlung von Unfall- und Bezugsgrößen geklärt werden. "Der Vergleich von Verkehrsunfalldaten wird durch uneinheitliche Datensätze erschwert. Die IRTAD ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit internationaler Daten und liefert Zahlenmaterial, das seriöse Vergleiche zuläßt", erklärt Dr. Othmar Thann.

Weitere Informationen sowie Themenschwerpunkte des IRTAD-Seminars sind auf der KfV-Homepage unter: www.kfv.or.at zu finden.

Die Unfallbilanz der Vorwoche: 14 Tote bei 14 Unfällen, davon 7 zum Wochenende

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 10 PKW-Insassen (davon 9 Lenker), 2 Bus-Insassen (davon 1 Lenker), 1 Moped-Lenker und 1 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (8), Vorrangverletzung (1), Geisterfahrer (1), Übermüdung (1), Herzinfarkt (1) und Unachtsamkeit (1) festgestellt werden. Bei einem Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums Leben. 6 der 14 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren sogenannte "Alleinunfälle". 3 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen war nicht angegurtet.

Vom 1. Jänner bis zum 24. September dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 711 Verkehrstote, (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Juni berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 800 Menschen tödlich.

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