ÖH: Keine Verhandlungen über Studiengebühren

Nachhilfestunde für Gehrer

Wien (OTS) - "Noch einmal ganz langsam fürs Ministerium - nachdem sich die Bildungsministerin die Zahlen anscheindend immer noch nicht genauer angeschaut hat.", so ÖH Vorsitzender Martin Faißt. "Die Studiengebühren würden maximal Einnahmen von 1,3 Milliarden bringen." Wenn das Ministerium davon ausgeht, dass 43% keine Püfung machen, muss von einer Reduktion der Studierendenzahl von derzeit 230 000 auf 130 000 ausgangen werden. "Wieso sollte auch jemand zahlen der keine Leistungen in Anspruch nimmt", so Faißt. Die sogenannten "Scheininskribenten" kosten weder der Uni Geld, noch nehmen sie der Uni Ressourcen weg.
Wenn man die 27 178 Studienbeihilfenbezieher mit einkalkuliert, denen die Studiengebühr auf jeden Fall rückerstattet werden soll, bleibt rund 1 Millarde übrig- ohne Ausweitung der Studienförderung und ohne Verwaltungsaufwand. Außerdem soll 1 Milliarde budgetwirksam werden. "Wie da eine Milliarde für die Unis bleiben soll, kann Gehrer nicht erklären", ärgert sich Faißt über die Argumente der Ministerin.

"Es wurde ihr inzwischen von vielen Seiten bestätigt, dass der von ihr eingeschlagene Weg der Falsche ist. Die Einführung der Studiengebühren wird keine Qualitätsverbesserung und keine Effizienzsteigerung der Unis bringen", so Faißt.
Von seiten der ÖH sind Gespräche mit der Bildungsministerin und dem Bundeskanzler vereinbart worden, es wird aber keine Verhandlungen über Studiengebühren geben! "Wir verhandeln nicht über Studiengebühren, in welcher Höhe auch immer, da wir zutiefst davon überzeugt sind, dass dies der falsche Weg ist- für die Studierenden und die Unis", so Faißt abschließend.

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