Schweitzer: Studiengebühren: Universitäten müssen Dienstleistungsbetriebe werden

FPÖ-Bildungssprecher fordert Pflichtenkatalog für Universitäten

Wien, 2000-09-24 (fpd) - "Nach Einführung der Studiengebühren müssen die Universitäten zu Dienstleistungsbetrieben werden. Dieses Recht steht den Studenten zu", betonte FPÖ-Bildungssprecher Mag. Karl Schweitzer unter Bezugnahme auf die heutige ORF-Pressestunde mit Ministerin Gehrer. ****

Mit den Studiengebühren müsse eine allgemeine Qualitätssteigerung einhergehen. Schweitzer forderte daher die Erstellung eines Pflichtenkatalogs für die Universitäten. So müßten etwa die Lehrenden an den Universitäten auch zu einer entsprechenden Lehrtätigkeit verpflichtet werden. Es dürfe in Zukunft nicht mehr möglich sein, daß ein Professor etwa ein reines Forschungssemester einlege und sich nicht um die Studierenden kümmere. Es müsse genügend Lehrveranstaltungen geben, Wartezeiten müßten vermieden werden. Auch eine entsprechende Anzahl von Prüfungsterminen sei notwendig, ebenso wie eine ausreichende Anzahl von Seminar- und Laborplätzen.

Nur auf diese Weise könne es zu einer tatsächlichen Reform der Universitäten kommen, betonte Schweitzer. Dies sei man den Studenten schuldig. Zur Einführung der Gebühren selbst meinte Schweitzer, daß diese nach drei Jahrzehnten verfehlter sozialistischer Bildungspolitik leider eine unumgängliche notwendigkeit sei. (Schluß)

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