"profil": Wenig Spielraum für neuen ÖW-Chef

Vertrag ermöglicht Präsidium weitgehende Eingriffsrechte

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe meldet, ist der neue Geschäftsführer der Österreich Werbung (ÖW), Arthur Oberascher, in seinen Entscheidungsbefugnissen stark beschnitten. Der zwischen ihm und der Tourismusorganisation geschlossene Vertrag ermöglicht dem ÖW-Präsidium jederzeit Oberascher einen oder mehrere Geschäftsführer beizustellen. Ebenso kann der Aufgabenbereich Oberaschers bei der geplanten Aufspaltung der ÖW in einen Verein und eine gewinnorient arbeitende Marketingesellschaft, die Ende Oktober in der Generalversammlung abgesegnet werden soll, vom Präsidium einseitig abgeändert werden.

Auch Personalhoheit und Budgetverantwortung liegen - anders als noch beim amtierenden ÖW-Chef Michael Höferer, dessen Vertrag zu Jahresende ausläuft und nicht verlängert wird - jetzt beim Präsidium. In den neuen Vereinsstatuten heißt es nun, "Aufnahme, Kündigung und Versetzung leitender Angestellter (insbesondere Area-Manager, Abteilung- und Zweigstellenleiter) bedürfen der Zustimmung des Präsidiums".

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