"profil": Holding-Lösung ist vom Tisch

AUA-Vorstände Bammer und Rehulka vor Ablöse - Lauda und Feitl sollen nachfolgen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf Aufsichtsratskreise der ÖIAG berichtet, steht dieses Gremium, dem der AUA-Vorstand vergangene Woche ein Konzept zur Neustrukturierung präsentierte, den Vorschlägen zur Gründung einer zentralen Steuerungsholding ablehnend gegenüber.

"Das vom AUA-Vorstand präsentierte Konzept hat keine Chance auf Realisierung. Es hätte den dringend notwendigen Handlungsbedraf nur verzögert", zitiert "profil" aus dem ÖIAG-Aufsichtsrat.

Die Debatte um eine mögliche Neustrukturierung der aus den drei Fluggesellschaften Austrian Airlines, Lauda Air und Tyrolean Airways bestehenden AUA-Gruppe wird kommenden Mittwoch seine Fortsetzung im formal dafür zuständigen AUA-Aufsichtsrat finden.

Nach "profil" vorliegenden Informationen könnten die beiden derzeitigen AUA-Vorstandsdirektoren Herbert Bammer und Mario Rehulka schon bald durch Niki Lauda und Tyrolean-Alleinvorstand Fritz Feitl ersetzt werden. Lauda hat im Aufsichtsrat der ÖIAG, die für die Republik Österreich 39,7 Prozent Anteile an Austrian Airlines hält, gewichtige Fürsprecher. Dazu zählen laut "profil" Aufsichtsratspräsident Wilfried Heinzel, der Vorarlberger Fruchtsaftindustrielle Franz Rauch und DaimlerChrysler-Pkw-Vorstand Jürgen Hubbert. Auch Finanzminister Karlheinz Grasser und Vizekanzlerin Sussane Riess-Passer sollen für einen Transfer Laudas in das AUA-Cockpit eintreten.

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