Faißt " Diskussion nicht schrill, sondern notwendig"

Wien (OTS) - "Anscheinend will auch Bundeskanzler Schüssel die Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen", regiert Martin Faißt,auf die neuerliche Verteidigung der Studiengebühren durch den Kanzler. Dies macht auch eine intensive und laute Diskussion um diese Thema notwendig.
Die Abschaffung der Familienbeihilfe war nie eine Alternative zu den Studiengebühren. Erstens ist dies aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht möglich und zweitens wurde auch von der Expertengruppe bestätigt, dass die Streichung der Familienbeihilfe für Studierende keinen Sinn macht. Im Expertenbericht wurden weder Studiengebühren noch die Abschaffung der Familienbeihilfe erwähnt.

"Eine Milliarde für die Universitäten wird sich durch die möglichen Einnahmen durch Studiengebühren nie ausgehen - außer man verzichtet auf die Ausweitung der Stipendien", erklärt Faißt. An dieser Tatsache scheitert die Argumentation der Regierung und zeigt sich ganz klar, dass die Studierenden nur zum Stopfen von Bugetlöcher missbraucht werden.

"Die einzige Alternative zu Studiengebühren ist das Bekenntnis der Regierung zum Wert der Bildung und die dementsprechende Förderung. Hier liegt auch die Lösung. Eine umfassende Reformierung der Unis, macht die Einhebung von Studiengebühren obsolet", argumentiert Faißt´.

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