"Thema" am 25. September im ORF: "Krebstherapie: Hoffen und Bangen"

Wien (OTS) - Barbara van Melle präsentiert am Montag, dem 25. September 2000, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Krebstherapie: Hoffen und Bangen
Wieder einmal wurde die Hoffnung vieler Betroffener und besorgter Menschen geweckt, als diese Woche die Nachricht von einem Durchbruch in der Therapie gegen Brustkrebs von der Krebsstation des Wiener Allgemeinen Krankenhauses an die Öffentlichkeit kam, zumal vielfach in den Medien von der Chance gesprochen wurde, hier auf dem Weg zu einer universiellen Krebsbekämpfungsmöglichkeit zu sein. Und wieder einmal gilt es, diese Hoffnungen auf ein richtiges Maß zurückzuführen. An einer Immuntherapie gegen Krebs wird weltweit seit Jahren in unzähligen Kliniken und Instituten geforscht. Zum ersten Mal werden in Österreich Patientinnen mit Brustkrebs im Rahmen einer Studie der Universitätsklinik Graz gegen ihr Leiden geimpft. Die Medizin setzt große Hoffnungen in diese Methode. Barbara van Melle geht für "Thema" der Frage nach, wie realistisch die Hoffnung auf eine Krebsbekämpfung durch Impfung ist.

Salzburg: Tödlicher Kunstfehler
Ein Skandal erschüttert das Salzburger Landeskrankenhaus: Angehörige eines ehemaligen Patienten erheben schwere Vorwürfe gegen die Ärzte und das Pflegepersonal. Am Tag nach der Operation an der Halsschlagader eines Pensionisten kam es zu schwersten Komplikationen. Der Patient fürchtete zu ersticken und bat mehrmals um Hilfe, schließlich kam es durch Sauerstoffmangel zu einem schweren Gehirnschaden. Nach zehn Monaten starb der Mann, ohne sein Bewusstsein jemals wiedererlangt zu haben. Seine Familie wirft dem medizinischen Personal vor, auf die Hilferufe des Patienten viel zu spät reagiert zu haben. Jetzt liegt dazu ein Gutachten vor: Der Sachverständige spricht von einer folgenschweren Fehleinschätzung und sagt, dass die zweite dringend notwenige Operation zu spät durchgeführt wurde. Romy Seidl hat für "Thema" die Hintergründe dieser Tragödie recherchiert.

Mord - Polizeipanne
Im April dieses Jahres wird die Leiche einer 19-jährigen Studentin in einem Wiener Wohnhaus entdeckt. Ersten Rekonstruktionen der Ermittler zufolge soll das Mädchen in den frühen Morgenstunden gestorben sein. Vorschnell wird ein Drogentod vermutet. Erst Tage später erkennt ein Gerichtsmediziner, dass das Mädchen ermordet worden war. Bald danach wird ihr Freund als mutmaßlicher Täter festgenommen. Doch durch die fälschliche Annahme der Polizei, es hätte sich um einen Drogentod gehandelt, sind wertvolle Spuren verschwunden. Ein diese Woche fertig gestelltes DNA-Gutachten soll den mutmaßlichen Mörder überführen helfen, doch selbst dieses bringt keine neuen Erkenntnisse. Der Vater des Beschuldigten, selbst Polizist, tritt nun in "Thema" erstmals an die Öffentlichkeit, um Gerechtigkeit für seinen Sohn zu erreichen. Er spricht von einer unglaublichen Pannenserie und Schlamperei der eigenen Kollegen, die das Leben seines Sohnes zerstört haben. Robert Altenburger traf ihn zum Exklusivinterview.

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