GRÜNE: BUNDESFORSTE-DEAL - WEG IN DIE ÖKO-KATASTROPHE Pirklhuber: Nicht die kleinen Bauern sondern große Sägewerke und internationale Investoren sind Nutznießer

Wien (OTS) Anläßlich der von den Grünen erzwungenen Parlamentsdebatte über den Ausverkauf der österreichischen Wälder wurde deutlich sichtbar, wie diese Regierung mit den primären Lebensinteressen der ÖsterreicherInnen umgeht, meint der Landwirtschaftssprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber. "Minister Molterer hat sich offenbar dem massiven Druck des blauen Koalitionspartners beugen müssen. Die FPÖ, allen voran Papierindustrieller Prinzhorn, hat schon 96 anläßlich der Ausglieder der Bundesforste in eine AG eine umgehende und sukzessive Privatisierung gefordert", so Pirklhuber.

Seither wurde die FPÖ nicht müde immer wieder in die selbe Privatisierungs-Kerbe zu schlagen. Die ökonomischen Auswirkungen des Verkaufes von bis zu 50 000 Hektar, das entspricht 10 % des wirtschaftlich nutzbaren Waldes der Bundesforste, werden katastrophal sowohl für den Holzmarkt als auch für unsere Wasserressourcen sein, kritisiert Pirklhuber. Aus dem Verkauf ergibt sich ökonomisch zwingend, dass die Käufer den größten Anteil des Holzes in den betroffenen Wäl-dern schlägern müssen, um die Kreditzinsen bedienen zu können.

Ganz zu schweigen von den Gefahren für unsere Nationalparke und Schutzwälder, die keine Erträge abwerfen aber in mühevoller Arbeit von den Bundesforsten derzeit gepflegt und erhalten werden, so Pirklhuber weiter. Werden die Bundesforste derart zum Schuldenmachen gezwungen ist absehbar, daß das Unternehmen bald wieder in die roten Zahlen rutschen wird und damit ein weiterer Privatisierungsdruck auf das Unternehmen zukommt. Die Grünen werden daher mit allen Mitteln dieser Filetierungsstrategie entgegentreten, schließt Pirklhuber.

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