Lugger verlangt Marktöffnung für Gemeinnützige Bauträger

Innsbruck (OTS) - Eine völlige Öffnung des Bauträger- und Hausverwaltungsmarktes verlangt Dr. Klaus Lugger, der Obmann der ARGE Eigenheim: "Wir Gemeinnützige sind schon lange nicht mehr im geschützten Bereich tätig. Wir bestehen aufgrund unserer langjährigen Qualifikation auch locker im freien Markt", stellt Lugger im Zusammenhang mit der laufenden Budgetdebatte trocken fest. "Die Gemeinnützigen fürchten sich jedenfalls nicht vor einem schärferen Wettbewerb."

Laut Lugger, er ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnbauträger, ist die Wohnbauförderung bereits in den letzten Jahren geschrumpft. "Bei Verstärkung dieser Tendenz müssen wir mit den weniger werdenden Steuermitteln daher noch sorgfältiger umgehen." Daher verlangen die Gemeinnützigen den völligen Abbau der für sie nach wie vor geltenden Wettbewerbshindernisse.

An erste Stelle stellt Lugger daher die völlige Gleichstellung der Gemeinnützigen mit den Gewerblichen Bauträgern und den gewerblichen Hausverwaltungen: "Natürlich zahlen wir für diese neuen Geschäftsbereiche dann auch die gleichen Steuern!"

So sei auch nicht einzusehen, dass die Gemeinnützigen nicht alle Wohnungen verwalten dürfen, die es in Österreich gibt. Lugger:
"Derzeit sind wir von einer Million Wohnungen ausgeschlossen. Will der Gesetzgeber die gewerblichen Hausverwalter schützen?"

Wenn die Bundesregierung in ihre Sanierungspläne schon die Wohnbauförderung einbeziehe, "dann soll sie auch die Grundlage unseres Wirtschaftens, das Wohnungs-Gemeinnützigkeits-Gesetz (WGG) in diesem Sinne ändern. Denn wir Gemeinnützige können nicht mit gefesselten Händen und Beinen im freien Markt bestehen", betont Lugger.

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
Dr. Klaus Lugger
Tel.: 0650 2004505 oder 0664 1033555

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