WKÖ und OeNB beschließen Aktion für verkürzte Doppelbargeldphase

Der faktische Euro-Umtausch soll zu 80 Prozent innerhalb der ersten Woche erfolgen

Wien (PWK800) - Die Wirtschaftskammer Österreich und die Oesterreichische Nationalbank verständigten sich, eine konzertierte Aktion zur Verkürzung der Doppelbargeldphase in Österreich, die rechtlich vom 1.1.2002 bis 28.02.2002 dauert, durchzuführen. OeNB-Präsident Klaus Liebscher, OeNB-Direktor Wolfgang Duchatczek, WKÖ-Präsident Christoph Leitl und WKÖ-Vizepräsident Rene Alfons Haiden einigten sich, gemeinsam mit den Hauptbeteiligten der Euro-Umstellung wie Banken und Handel sowie dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) ein diesbezügliches Maßnahmenpaket zu erarbeiten.

Ziel ist es, in der ersten Woche einen möglichst hohen Umtauschgrad von etwa 80 Prozent, in der zweiten Woche von 90 Prozent des Bargeldumlaufs in Euro zu ermöglichen.

Als zentrale Maßnahme, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, sollen Branchenvereinbarungen vor allem mit dem Handel getroffen werden, in dem sich die Betriebe auf freiwilliger Basis verpflichten, ab dem 1. Jänner 2002 nur mehr Euro-Münzen und -Banknoten an die Kunden herauszugeben.

Auf Bankenseite werden Maßnahmen notwendig sein, um den erhöhten Bedarf an Euro-Bargeld in den ersten Tagen nach Neujahr 2002 bewerkstelligen zu können und der Bevölkerung wie den Unternehmen den Umtausch rasch zu ermöglichen.

Gleichzeitig wird eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden, um die Akzeptanz der Österreicherinnen und Österreicher für die zügige Umstellung zu erhöhen.

Diese Maßnahmen bringen sowohl für Unternehmen als auch für Konsumenten Vorteile: Die Betriebe brauchen nicht in ein Zweikassensystem zu investieren und für die Bevölkerung ergeben sich geringere Stauzeiten sowie ein vermindertes Risiko für Irrtümer und Verwechslungen des im Umlauf befindlichen Bargeldes, so die Vertreter der Wirtschaftskammer und der Nationalbank. (Ne)

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