Klares NEIN zu Studiengebühren, JA zu fraktionsübergreifendem Vorgehen

Wien (OTS) - Abgesehen von der Empörung und Enttäuschung über den Beschluß, Studiengebühren einzuführen, zeigt sich Stephan Leisner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, zuversichtlich, was die nächsten Wochen betrifft.
"Wir haben heute auf der Vorsitzendenkonferenz ein gemeinsames Vorgehen aller ÖH Fraktionen erreicht. Das heißt die Regierung wird in nächster Zeit starken Gegenwind gegen Studiengebühren erwarten können, da eine geeinte ÖH diese nicht einfach hinnehmen wird", so Leisner.
Der 11. Oktober wurde als österreichweiter Aktionstag ins Auge gefaßt. Genaueres wird die AktionsGemeinschaft noch in den nächsten Tagen bekannt geben.
"Alles werden wir jedoch nicht verraten, denn wir planen einige Überraschungen für die Regierung", kündigt Leisner für den Aktionstag an.
Die AktionsGemeinschaft wird in den nächsten Tagen und Wochen die Studierenden über die geplanten Maßnahmen und auch über das sinn- und planlose Vorgehen der Regierung informieren. Außerdem werde es an allen Universitäten Aktionen und Diskussionsveranstaltungen geben.

Studiengebühren seien keine Lösung für die Probleme, die damit laut Bildungsministerin Gehrer gelöst werden sollen. "Durch Studiengebühren wird sich an den Universitäten nichts ändern, außer daß diejenigen jetzt draufzahlen, die nichts für die schlechte Situation der Unis können. Die Regierung geht hier den für sie einfachsten Weg, um Budgetlöcher zu stopfen und übersieht dabei völlig, daß ein offener Hochschulzugang einen immensen Wert für alle hat", widerspricht Leisner den Argumenten der Regierung. Die AktionsGemeinschaft hat in den letzten Jahren immer wieder Vorschläge gemacht, die viele Probleme an den Universitäten lösen würden. Doch leider habe das Bildungsministerium nie den Mut gehabt, tatsächliche Reformen anzugehen "Sich dann das Geld einfach von den Studierenden zu holen, halte ich jedoch für den schlechtesten und vor allem für einen feigen Weg. Außerdem frage ich mich, wie Frau Gehrer diese Maßnahme mit ihren früheren Versprechen vom gratis Grundstudium vereinbaren kann. Sollten das nicht nur Versprecher gewesen sein, so sollte sie sich Konsequenzen überlegen!" ärgert sich Leisner über die Vorgehensweise.

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