Graf: "Auch Ex-Minister Einem und SPÖ für Studiengebühren"

Wien, 2000-09-20 (fpd) - "Der jahrelange Versuch der SPÖ, den Anteil von Arbeiterkindern an den Universitäten anzuheben, ist gescheitert. Nach wie vor gibt es nur sechs Prozent von Arbeiterkindern an den Universitäten", stellte heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher Abg. Dr. Martin Graf fest.****

"Nicht Arbeiterkinder studieren heute, sondern Studenten müssen arbeiten gehen, um studieren zu können und auch arbeitslose Akademiker wurden durch diese SPÖ-Politik produziert. Wenn die Bildungspolitik der SPÖ am Prüfstein steht, dann darf man eines nicht vergessen, daß die Akademie der Wissenschaften im Jahre 1998 festgestellt hat, daß es in Österreich 300.000 Analphabeten gibt. Das ist ein Armutszeugnis dieser SPÖ-Bildungspolitik", meinte Graf.

Auch SP-Einem habe Studiengebühren das Wort geredet, der dann aber ein offizielles Denkverbot verordnet habe. "Wir kennen alle Interventionen von Professoren und Eltern, die immer gefordert hätten, Studiengebühren wären das Steuerungsinstrument, das auch eingesetzt werden sollte und wären sozial verträglich. Ich habe schon 1998 vor den Wahlen gesagt, daß ich mir Studiengebühren unter gewissen Rahmenbedingungen vorstellen könnte. Wer das Studienziel in einer angemessen erreicht, sollte nichts zahlen. Jene Studenten, die das Semester ohne Prüfung verstreichen lassen, sollten kräftig zur Kasse gebeten werden. Das war FPÖ-Politik schon vor den Wahlen und war daher auch kein Geheimnis", sagte Graf

Auch die SPÖ sei sich klar gewesen, daß letztendlich Studiengebühren kommen müßten. "Wir beweisen auch in dieser Frage Mut und stellen uns nicht schützend hinter Scheinargumenten. Wer in Zukunft studieren möchte, wird es auch können und wir werden ihn dabei unterstützen", schloß Graf (Schluß)

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