"profil": Eingänge und Türschlösser von Böhmdorfer-Wohnhaus nicht ausgespäht

Einschaltung der Staatspolizei ungebründet

Wien (OTS) - Justizminister Dieter Böhmdorfer begründete in der heutigen Parlamentsdebatte die Tatsache, dass er vergangene Woche die Einvernahme einer "profil"-Journalistin durch die Staatspolizei veranlasst hat, unter anderem mit der sinngemäßen Feststellung, dass mehrere "profil"-Journalisten die Eingänge und Türschlösser seines Wohnhauses ausgespäht hätten. Diese Behauptung ist unrichtig. Richtig ist vielmehr, dass ein Fotograf im Auftrag der "profil"-Fotoredaktion am Mittwoch, den 13. 9. 2000, das Wohnhaus des Justizministers, dessen Privatadresse für jedermann aus dem Telefonbuch ersichtlich ist, fotografiert hat. Die Aufnahmen erfolgten von der Strasse bzw. vom Gehsteig aus und dauerten etwa fünf Minuten. Der Fotograf war bei diesen Aufnahmen alleine. Eingänge und Türschlösser wurden nicht ausgespäht.
"Es handelte sich bei den Recherchen und Fotoaufnahmen um völlig korrekte journalistische Vorgangsweise, die vernünftigerweise keinerlei Anlass zur Einschaltung der Staatspolizei geben kann", sagt "profil"-Herausgeber Christian Rainer.
"profil" wird nach Vorliegen des stenographischen Protokolls der heutigen Parlamentsdebatte über die weitere Vorgehensweise entscheiden.

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