Domany: "Wirtschaftskammer ist Vorreiter für eGovernment"

WKÖ nutzt ihr Internetportal wko.at zur Erhebung der Arbeitskosten in der Industrie

Wien(PWK792) "Mit der Online-Erhebung der Industrie-Arbeitskosten für das Jahr 1999 geben wir der Regierung ein gutes Beispiel für eGovernment vor", kommentiert Christian Domany, Generalsektretär der Wirtschaftskammer Österreich, die Nutzung von wko.at, dem Internetportal der Wirtschaftskammern Österreichs, für die Durchführung einer Fragebogenerhebung unter Österreichs Industriebetrieben.

Die Eindämmung und Senkung der Lohnnebenkosten ist der Wirtschaftskammer seit jeher ein besonderes Anliegen. Um fundierte Konzepte für die tatsächliche Senkung der Arbeitskosten zu erstellen, sind aussagekräftige Daten unverzichtbar. Die Abteilung für Statistik der WKÖ erhebt deshalb seit 1960 - jeweils in Dreijahresabständen -die Arbeitskosten in der Industrie.

"Um den Unternehmen Mehrarbeit und Kosten zu ersparen, wird heuer erstmals die Möglichkeit geboten, den betreffenden Fragebogen online auf unserer Internetplattform auszufüllen." Der WKÖ-Generalsekretär verweist dabei auf die vertrauliche Behandlung der übermittelten Daten. "Durch unser Extranet, eine individuelle WK-Internetseite für jedes Unternehmen, die sich durch die Eingabe von Codes generiert, ist sichergestellt, dass der Stichprobenumfang stimmt und die Geheimhaltung garantiert wird."

Domany sieht in dieser Aktion vor allem Vorbildwirkung für die seitens der Wirtschaftskammer geforderte Einführung von eGovernment. "eGovernment bedeutet mehr als bloßes Anbieten von Informationen via Internet. Es handelt sich um einen interaktiven Prozess. Wir stellen den Fragebogen ins Netz und der Unternehmer füllt ihn dort aus. Keine Amtswege, keine Wartezeiten, keine Mehrkosten! Das ist eGovernment."

Da die diesjährige Ermittlung der Arbeitskosten den Bestimmungen einer Rats-Verordnung der Europäischen Union folgt, spart die WKÖ-Erhebung den österreichischen Betrieben einen Doppelaufwand. "Daher leisten wir in jeder Hinsicht einen aktiven Beitrag zum Abbau bürokratischer Mehrbelastungen", fasst Generalsekretär Domany den Nutzen der diesjährigen Erhebung zusammen.

Die Wirtschaftskammern sind seit März 2000 mit ihrem neuen Internetauftritt online und verzeichnen durchschnittlich monatlich 8,5 Millionen Besuche auf ihren Seiten, womit sie sich als der größte und meist besuchteste Wirtschaftsinformationsanbieter qualifiziert. (AB)

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