Donnerstagsdemonstration steht diesmal im Zeichen des Protests gegen Bildungsabbau

GPA-StudentInnen: Nach gestrigen Ministerratsbeschluß ist Widerstand wichtiger denn je

Wien (GPA/ÖGB). Als Zeichen gegen die geplanten Einführung von Studiengebühren demonstrierten gestern und heute StudentInnen und Studierendenfraktionen. Die StudentInnen setzten somit ein erstes Zeichen gegen die angekündigten Maßnahmen der Regierung.++++

"Bei diesen Kleindemonstrationen wird es nicht bleiben", meint Ernst Ruppert, Vorsitzender der GPA-StudentInnen, "kein Wunder, dass die Studierenden aufschreien." Studiengebühren benachteiligen vor allem Studierende aus sozial schwächeren Familien, aber auch viele berufstätige Studierende werden sich eine höhere Bildung nicht mehr leisten können. "Die Zahl der StudienanfängerInnen wird sinken, was nicht automatisch heisst, dass die AbsolventInnenzahlen steigen werden," so Ruppert weiter.

"Wurden die Donnerstagsdemos in den letzten Wochen noch stark kritisiert, so zeigt sich jetzt wie wichtig es ist, gegen Sozialabbau vehement aufzutreten," meint Ernst Ruppert, und fordert alle Studierenden, aber auch Eltern, Lehrende und Sympathisanten auf, sich an der Demonstration am Donnerstag zu beteiligen, die ganz im Zeichen gegen den Bildungsabbau in diesem Land steht. Treffpunkt ist wie immer 19:00 Uhr, Ballhausplatz, Wien.

ÖGB, 20. September 2000 Nr. 758

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