Engelage: Studiengebühren sind (bildungs)politischer Wahnsinn

Wer heute an der Bildung spart hat morgen noch schlechtere PolitikerInnen

Für den Landesvorsitzender der Aktion kritischer SchülerInnen Niederösterreich (AKS) stellen die ÖVP&FPÖ-Pläne für die Einführung einer
Studiengebühr den bisherigen Höhepunkt der (Bildungs)Politik des Wahnsinns
dar.

"Es ist nicht zu fassen mit welcher Kaltschnäuzigkeit berechtigte Bedenken
vom Tisch gewischt werden! Schon heute weißt Österreich eine der niedrigesten AkademikerInnenquoten im OECD vergleich auf. Die Einführung
der Studiengebühren würde diesen Trend nur noch verstärken.", so Engelage.

Schon heute ist für viele Studierende ein Studieren ohne eine beruflichte
Tätigkeit nicht finanzierbar. "Mit der angekündigten zusätzlichen Belastung werden noch mehr Studierende gezwungen sein sich einen Job zu
suchen" prophezeit Engelage für die nahe Zukunft. Die Folgen sind für den
SchülerInnenvertreter klar abschätzbar: "Immer weniger MaturantInnen werden in der Lage sein ein Studium zu beginnen, immer mehr werden länger
für ihr Studium benötigen weil sie jene Zeit die sie für ihr Studium aufwenden sollten, mit der Geldbeschaffung verbringen."

"Doch wir werden Widerstand gegen den blau-schwarzen Feldzug gegen den
offenen Bildungszugang leisten!" gibt sich Engelage kämpferisch. Ab nächster Woche wird die AKS in ganz Niederösterreich mit Aktionen gegen
die Regierungsmaßnahmen aktiv werden. Im Rahmen der Aktionstage wird die
AKS auch ihr neues Pickerl verteilen: unter dem Motto "Wer heute an der
Bildung spart hat morgen noch schlechter PolitikerInnen" will die AKS dabei auf die massiven Einsparungen im Bildungsbereich und die drohenden
Folgen aufmerksam machen.

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