FCG-Jugend: Gegen Studiengebühren!

Markus Tiller: "Sehen so die Investitionen der Regierung in die Jugend aus?" Wien (OTS) - "Mit der Einführung der Studiengebühren, die in erster Linie Kinder von Arbeitnehmern treffen, hat sich die Regierung endgültig von einer vernünftigen Familein-,Jugend- und Sozialpolitik verabschiedet!", erklärte heute der Vorsitzende der FCG-Jugend und stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaftsjugend, Markus Tiller.

Mit dem gestrigen Ministerratsbeschluß muß den zuständigen Ministern wohl ein "Grasser" Irrtum unterlaufen sein. Obwohl Bildungsministerin Gehrer und Kanzler Dr. Schüssel versprochen haben, in die Zukunft der Jugend zu investieren, will die Regierung jetzt Studiengebühren einführen. Dieser Anschlag auf unser Bildungssystem sollte der Wirtschaft zu denken geben: Laut Aussage von Arbeitsminister Bartenstein fehlen der österreichischen Wirtschaft gut ausgebildete Arbeitskräfte im akademischen Bereich, insbesondere in der Hochtechnologie. Es kann wohl nicht Ziel der Regierungspolitik sein, der österreichischen Wirtschaft keine heimischen Akademiker zur Verfügung zu stellen!"

Kinderkriegen soll zwar förderungswürdig sein (Karenzgeld für alle, Kinderscheck, keine Mitversicherung für kinderlose junge Ehegattinnen), wenn sie jedoch da sind, interessieren sie die Regierung offensichtlich nur noch als Steuer- und Gebührenzahler, so der FCG-Jugend Vorsitzende. Tiller: " Leider konnte innerhalb der Gewerkschaftsjugend trotz Einigkeit in der Sache keine einheitliche Vorgehensweise gefunden werden. Unser Vorschlag, eine gemeinsame Aktion gegen die Studiengebühren durchzuführen, wurde von der sozialdemokratischen Mehrheit auf die Zeit nach der Donnerstagsdemonstration (!!!) verschoben. Der FCG-Jugend ist aber die Sache zu wichtig, um sie als Vehikel einer parteipolitisch vereinnahmten Veranstaltung verkommen zu lassen. Wir rufen daher mit anderen überparteilichen Organisationen für kommenden Samstag zu einer Protestveranstaltung gegen Studiengebühren auf." (Schluß)

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