Feurer: NÖ Bauernbunddirektor bestätigt Vermögensumverteilung beim Waldverkauf der Bundesforste

Private sperren Wälder ab, ÖBF garantieren freien Zutritt

St. Pölten, (SPI) - "Es darf die Niederösterreichischen Sozialdemokraten wirklich freuen, dass auch NÖ-Bauernbunddirektor und Landtagspräsident Ing. Johann Penz in ehrlicher Weise die Befürchtungen der NÖ Sozialdemokraten bestätigt. Es ist wirklich so -Staatsvermögen aller Österreicherinnen und Österreicher soll verschleudert werden, damit private Waldbesitzer, Großgrundbesitzer und Gutsherren ‚ihren Waldbesitz aufstocken und ihr Einkommen verbessern können‘. Das Einkommen Privater soll laut Penz also vermehrt werden, jenes aller Staatsbürger verringert. In anderen Belangen scheint Penz nicht so sattelfest zu sein. So handelt es sich bei den rund 800.000 Hektar Wald der Bundesforste zum größten Teil nicht um ‚verkaufbare Flächen‘. Denn alleine Schutzwälder vor Lawinen und Muren machen rund 200.000 Hektar aus, die wirklich verwertbaren gewinnbringenden Wälder und Grundstücke sind damit dünn gesät", kommentiert der Umweltsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Werner Feurer, heutige Aussagen des NÖ Bauernbunddirektors und Landtagspräsidenten in Personalunion.****

"Tatsächlich ist es nämlich auch ein Unterschied, ob sich Wald im Eigentum Privater oder im Besitz der Bundesforste befindet. Ein aktueller Fall aus dem Wienerwald, wo ein ebensolcher Präsident wie Penz, aber diesmal der Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn, Waldflächen in seinem Besitz absperren ließ und damit der Öffentlichkeit den Zutritt verwehrten zeigt, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, wer im Besitz des Waldes ist. Bedenklich stimmt jedenfalls, dass sich ein Landtagspräsident hinter eine Vorgehensweise stellt, die nach derzeitigen Bestimmungen gegen die Verfassung der Republik Österreich verstößt. Hier stellt sich die Frage, wie ein derart akut zu Tage tretender Interessenskonflikt zwischen einem Bauernvertreter und einem gewählten Mandatar, der die Interessen aller Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu vertreten hat, gelöst werden kann", so Feurer.
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