Weiser Oreja im NEWS-Interview: "Fall Böhmdorfer mußte aufgezeigt werden"

- Spaniens-Exaußenminister: Böhmdorfers Rücktritt "ist Sache von Regierung und Parlament in Wien" - Seine erste Bilanz zum Weisen-Report: "Treffen mit Haider war nicht nötig" - "Arbeit sehr gelungen" Vorausmeldung zu News 38/00 vom 21. Sept. 2000

Wien (OTS) - Der spanische Ex-Aupenminister Marcelino Oreja zieht
in der morgen erscheinenden neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erstmals Bilanz über den Österreich-Bericht der drei EU-Weisen:
"Enorm wichtig war das Heidelberg-Meeting mit den 23 NGO-Vertretern", so Oreja im NEWS-Interview: "Was für mich neu war: dass manche von Angst redeten, die man haben könnte wegen früherer politischer Aussagen. Heidelberg war für uns daher wichtig, um eine umfassendere Erkenntnis zur politischen Natur der FPÖ zu gewinnen."

Zur in diesem Zusammenhang geäußerten massiven Kritik der drei Weisen an FPÖ-Justizminister Dieter Böhmdorfer sagt Oreja im NEWS:
"In den generellen Schlussfolgerungen schrieben wir, dass die FPÖ in der Regierung und im Parlament insgesamt die Gesetze stütze. Aber in diesen Einzelfall (Böhmdorfer) mußten wir aufzeigen."

Die massiven Rücktritts-Aufforderungen an Böhmdorfer in Folge des Weisen-Report kommentiert der spanische EU-Weise Oreja im NEWS-Interview so: "Wir zeigten auf, welche Probleme wir sehen. Alles andere ist nun Sache des Parlaments und der Regierung in Wien."

Zur Frage eines Treffens mit Landeshauptmann Haider sagt Oreja in NEWS: "Haider ist kein Parteichef. Daher war es nicht nötig, ihn zu sehen."

Zur internen Atmosphäre während der Arbeit der Weisen sagt Oreja:
"Wir diskutierten ruhig, tauschten unsere Ansichten aus, waren immer im Konsens. Es war eine ausgezeichnete Zusammenarbeit. Am Ende hatten wir alle drei die Befriedigung, dass unsere Arbeit sehr gelungen ist."

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