NEWS berichtet: SPÖ-Finanzen auf Sanierungskurs. 14 Millionen Mitgliederspenden. Bilanz heuer erstmals ausgeglichen. Partei soll bis 2003 wieder voll handlungsfähig sein.

- Herbe Kritik von SPÖ-Finanzmann Matznetter an seinen Vorgängern: Parteifinanzen wurden in desaströsem Zustand übergeben." Vorausmeldung zu NEWS 38/00 vom 21. Sept. 2000

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, sind die SPÖ-Parteifinanzen auf Sanierungskurs. Das behauptet der für die Finanzen der SPÖ zuständige Steuerberater und zweite Bundeskassier, Christoph Matznetter, gegenüber NEWS. Der eingeschlagene Sanierungskurs mit Einschränkung bei Personal, Sachaufwand und Öffentlichkeitsarbeit und die bisherigen Mitgliederspenden in der Höhe von 14 Millionen Schilling ermöglichten heuer seit Jahren eine ausgeglichene Bilanz. Heuer werde mit dem Schuldenabbau begonnen, bis 2003 sei die Partei wieder "voll handlungsfähig", so Matznetter. Vom Verkauf etwa des historisch bedeutenden "Vorwärts"-Gebäudes könne abgesehen werden.

Matznetter geht allerdings im NEWS-Gespräch hart mit seinen Vorgängern ins Gericht: "Die Parteifinanzen wurden in einem desaströsen Zustand übergeben."

Eine von der Bundesregierung angekündigte Kürzung der Parteienförderung um 20 Prozent würde die SPÖ 13 Millionen kosten und den Sanierungskurs gefährden. Matznetter aber ist zuversichtich: "Das wäre ein Adrenalinstoß für die Solidarität in der SPÖ. Da würden sich alle voll reinhängen, das würde zu einer Repolitisierung führen. Es wird nicht gelingen, uns mundtot zu machen."

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