Präsident Wipplinger fordert rasche Hilfe für die Opfer der Ölpreissteigerungen!

Linz (AKO) Die Benzin- und Dieselpreiserhöhungen kosten den Konsumenten jährlich rund 12 Mrd. Schilling zusätzlich. Am stärksten betroffen sind die Pendler. "Der Finanzminister soll einen Teil seiner Mehreinnahmen für eine Erhöhung des Pendlerpauschales verwenden", fordert AK-Präsident Hubert Wipplinger eine Anhebung um 30 Prozent. Hoch an der Zeit, so Wipplinger wäre auch eine Erhöhung des Kilometergeldes um 30 Groschen.

Die steigenden Treibstoff- und Heizölpreise treffen vor allem Pendler und Menschen mit niedrigem Einkommen. Der Finanzminister hingegen zählt, neben den Mineralölkonzernen, zu den Gewinnern dieser Entwicklung. Er kassiert von den Pendlern nicht nur rund 1300 Schilling durch eine höhere Kfz-Steuer und 450 Schilling durch die Verteuerung der Autobahnvignette, sondern auch rund
2 Milliarden Schilling zusätzlich an Mehrwertsteuer durch die Preissteigerungen bei Mineralöl.

Neben den Pendlern sind vor allem Familien mit geringem Einkommen durch die Verdoppelung der Heizölpreise betroffen. "Die Budgetlage in Oberösterreich ist sehr gut, wie Landeshauptmann Pühringer immer wieder betont, da ist eine Verdoppelung der Heizölkostenzuschüsse und eine Erhöhung des Pendlerzuschusses um 30 Prozent ohne weiteres zu verkraften", fordert Wipplinger auch einen Beitrag des Landes OÖ zur Entlastung der Opfer der Ölpreissteigerungen.

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