Wer bei Bildung spart hat nie Rechnen gelernt!

Österreichischer Bundesjugendring spricht sich vehement gegen Einführung von Studiengebühren aus!

Wien (OTS) - "Wer bei der Bildung spart hat nie Rechnen gelernt" stellt Stefan Maderner, geschäftsführender Vorsitzender des Österreichischen Bundesringes fest. Maderner weiter: "denn wer die Zukunft der Jugend gefährdet, wird die Rechnung dafür erhalten. Eine Einführung von Studiengebühren tut dass."

Die angegebenen Gründe seitens der Regierung sind "Slogans" aus der Mottenkiste der Vorurteile - ohne jede Reflexion und Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Problemen von StudentInnen. "Statt selbst für eine qualitative hochwertige Ausbildung zu sorgen, Bürokratismus abzubauen" wird dies auf die Studierenden abgeschoben.

Als Dachverband der Jugendorganisationen muss auch auf die Nebenwirkung solcher Sparmaßnahmen für die Gesellschaft aufmerksam gemacht werden, setzt Maderner fort.

"Nicht nur dass ein guter Teil der Studierenden eine längere Studienzeit brauchen, da sie neben ihrem Studium für ihren Lebenserhalt selbst Sorge tragen - Studierende leisten sehr viel an ehrenamtlichem Engagement in verschiedensten sozialen & gesellschaftlichen Bereichen hebt Maderner heraus. Diese ehrenamtliche, unbezahlte Arbeit erspart dem Staat vieles an Kosten in sozialen Bereichen und bringt den jungen Menschen vieles an Lebenserfahrung & Praxis."

Maderner wörtlich: "Diese Nebenwirkungen bei Sparplänen nicht einzuberechnen ist ein grober Fehler dieser Regierung!"

Es klingt mehr als wie nur zynisch im UNO-Jahr der Ehrenamtlichkeit 2001 Studiengebühren einzuführen, da dies ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft unmöglich macht. "Wer für sein Studium zahlen muss, kann sich dieses Engagement beim besten Willen nicht mehr leisten", so Maderner.

Maderner betont, dass sich der Österreichische Bundesjugendring gegen eine Einführung von Studiengebühren einsetzt, "denn wir haben Rechnen gelernt und werden uns dagegen währen."

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