Problemhundedebatte: Svihalek legt 6-Punkte-Diskussionspapier vor

Svihalek tritt für bundeseinheitliches Tierschutzgesetz ein, will aber schon bald bestehendes Wiener Tierschutzgesetz novellieren

Wien, (OTS) Bei einer Podiumsdiskussion der Grünen zum Thema "Hunde treuer Gefährte oder Kampfmaschine" hat am Dienstagabend Umweltstadtrat Fritz Svihalek ein "Sechs-Punkte Diskussionspapier" angekündigt. Danach plant das Land Wien neben der Einführung eines Chips für alle Hunde, eine Beißkorbpflicht für Hunde ab einer bestimmten Größe oder Gewicht, eine verstärkte Überwachung der bereits bestehenden gesetzlichen Vorschriften durch die Bundespolizeidirektion Wien, die Einführung eines Hundeführerscheins für eine bestimmte Personengruppe, eine Neuregelung der Hundeausbildung sowie die Festsetzung von Mindeststrafen für auffällige Hunde oder Hundehalter.

Svihalek betonte, er werde diese Maßnahmen innerhalb eines immer wieder tagenden Arbeitskreises durchdiskutieren und dann den anderen politischen Parteien zur Beurteilung vorlegen. Er sei optimistisch für Wien noch vor Ablauf des Jahres das bestehende Tierschutz- und Tierhaltungsgesetz um diese Punkte zu ergänzen
bzw. zu novellieren.****

Ferner bestätigte er, dass es kein Verbot von bestimmten Hunderassen geben werde, weil mit den geforderten sechs Punkten
eine vermutlich ausreichende Verbesserung der derzeitigen
Situation zu erreichen sei, bemerkte der Stadtrat abschließend.
Die Klubobfrau der Bundesgrünen Dr. Madeleine Petrovic, zeigte
sich mit dem von der Regierung vorgelegten Abänderungsantrag betreffend der Verschärfung der Zucht und Haltungsbedingungen für "potenziell gefährliche" Hunde nicht zufrieden und forderte u.a. die Antragssteller auf, viel mehr auf die Mensch-Tier-Beziehung in ihren Formulierungen einzugehen. (Schluss) hl

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