Ein Jahr "147 - Rat auf Draht" - die Bilanz der Kinder- und Jugendhelpline des ORF

Wien (OTS) - Seit einem Jahr besteht die Notrufnummer "147 - Rat
auf Draht". Aus diesem Anlass kamen Redaktion, Partner und Berater gestern, Dienstag, im Restaurant Fadinger zusammen. Die Anzahl der Anrufe hilfesuchender Kids hat sich dramatisch gesteigert. Seit Bestehen der neuen Nummer langten 784.744 Anrufe, das sind 80.000 Anrufe im Monat, ein, die im Schnitt zu rund 23.000 Beratungsgesprächen führten. Somit ist die Anzahl der Anrufe um das Zehnfache gestiegen. Dazu ORF-Hauptabteilungsleiter Jörg Ruminak:
"Diese Zahlen sagen einiges über die Befindlichkeit der Jugendlichen und ihrer Familien aus. Es wäre wichtig, dass die Menschen in diesem Land über solche Zahlen Bescheid wüssten, um die Ressourcen in jedem Bundesland besser nützen und so den jungen Leuten besser helfen zu können." Vizebürgermeisterin Grete Laska, seit Jahren Partnerin der Notrufnummer, bringt es auf den Punkt: "Wir sind dann glücklich, wenn wir Notrufnummern wie ’147 - Rat auf Draht’, die ’Ö3-Kummernummer’ oder das Wiener Schulservice nicht mehr brauchen, denn dann wissen wir, dass es den Kinder gut geht." Frau Laska bedankt sich bei den Beratern der ORF-Notrufnummer und deren Leiterin Michaela Schauer für ihre professionelle Arbeit, ebenso die Partner Sektionschefin Dr. Veronika Holzer für das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, der Initator der Notrufnummer, Sektionschef Dr. Hermann Weber von der obersten Fernmeldbehörde, und Dr. Albin Dearing für das Innenministerium, das die Hilfe der Exekutive in Fällen akuter Intervention zur Verfügung stellt. Dazu Dr. Dearing: "Das, was in Familien als Privatsphäre gilt, darf für Kinder nicht zur Falle werden. Daher kann man die Einrichtung einer solchen Notrufnummer nicht hoch genug einschätzen." Schließlich äußerte sich auch der Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max H. Friedrich, der die Berater als Kämpfer an vorderster Front sieht: "Sie sind es nämlich, die oft in akuten Notfällen und Krisensituationen die richtigen Worte finden oder handeln müssen."

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