Ein Jahr "Sichere Josefstadt"

Die Initiative "Josefstadt - ganz schön sicher" feiert am 22. September ein Bezirksfest

Wien (OTS) - Unfallverhütung als Sparmöglichkeit

Unfälle bringen jährlich mehr Wienerinnen und Wiener ins Krankenhaus als Herzinfarkte, Schlaganfälle und Lungenkrebs zusammen. Jeder Unfallpatient verursacht durchschnittlich 56.000 Schilling an direkten Folgekosten: Grund genug, um etwas für die Sicherheit im täglichen Leben zu tun!

"Unfallverhütung spart nicht nur Leid, sondern auch Geld", meint Dr. Rupert Kisser, Leiter des Instituts "Sicher Leben". "Deshalb ist es uns wichtig, Menschen besser über Gefahren und mögliche Abhilfen zu informieren."

Seit September 1999 bietet die Initiative "Josefstadt - ganz schön sicher" im achten Wiener Gemeindebezirk Unfallverhütung zum Mitmachen. Ziele dieses Modellprojekts sind Information, Motivation und letztlich eine Verringerung der Unfälle zu Hause, in Freizeit, Arbeit und Verkehr. Finanziert wird die Initiative von "Wien -Gesunde Stadt", dem Institut "Sicher Leben", der Wiener Gebietskrankenkasse, der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien und der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft.

Ein Jahr intensiver Aktionen

Insgesamt fanden im vergangenen Jahr 25 Aktionen unter dem Motto "Unfallverhütung zum Mitmachen" statt: Eine "No risk but fun" Sport-Olympiade für Jugendliche, eine Fahrradpickerlaktion sowie die Muttertagsaktion "Kleiner Umbau für komfortables Wohnen" für SeniorInnen und die Herausgabe des "JoSAFEstädters" waren nur einige Highlights des Modellprojekts.

Ein Geburtstagsfest und jede Menge Information

Von 8:30 bis 13:00 haben alle Kinder, Eltern und Großeltern im Hamerlingpark Gelegenheit, etwas über Selbstschutz zu lernen. Von A wie ARBÖ bis Z wie Zivilschutz bieten Stationen Information, weiters gibt's zum Schwerpunkt Schulwegsicherheit ein "Schulwegtraining für clevere Kids".

11:00 bis 12:00: Festakt am Matthias-Hauer-Platz. Unter dem Ehrenschutz von Gesundheitsstradtrat Dr. Sepp Rieder werden alle bisherigen Aktionen zur Unfallverhütung vorgestellt und die originellsten mit dem "Safety-Preis" ausgezeichnet.

15:00 bis 19:00: Tag der offenen Tür im neuen Büro in der Strozzigasse 47. Geboten wird Beratung zur Unfallvermeidung für alle Altersstufen und Lebensbereiche sowie eine kostenlose elektrotechnische Beratung der Firma Petertill. Außerdem wird in einem Wettbewerb der/die cleverste Josefstädter KartoffelreiberIn und GlühbirnenwechslerIn ermittelt.

Noch viele Projekte in den nächsten zwei Jahren

Seit September läuft die "Aktion Stolperfallen". Das Fahrradprüfpickerl und Schibindungstests wird es auch weiterhin geben. Im Frühjahr ist ein Projekt zur Verkehrspartnerschaft geplant.

"Wir leiten die Menschen zur Selbsthilfe an und bringen Informationen unter die Leute", kommentiert Stadtrat Dr. Sepp Rieder das Modellprojekt. "Den letzten Schritt zur Unfallvermeidung muß allerdings jeder Einzelne selbst tun."

Achtung! Am 22.9. um 10:00 gibt es für Journalisten die Möglichkeit, Fragen an die Projektleiterin Frau Dr. Kinigadner zu stellen. Treffpunkt: Hamerlingplatz (Brunnen)

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Dr. Sonja Kinigadner,
Tel.: 0664/1248727,
e-mail: kinigadner@abacus.at
Büro (Strozzig. 47)
Tel.: (01) 402 19 16 (10 - 13 Uhr)

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