Hartinger: SP-Dörflinger betreibt scheinheiliges Spiel auf Kosten der Patienten

Rücktritt des Gesundheitslandesrates gefordert

Wien, 2000-09-20 (fpd) - Die freiheitliche Krankenanstaltensprecherin Beate Hartinger reagierte heute auf die "leidige Spitalsdebatte" in der Steiermark. "Aufgrund der Tatsache, daß der SP-Gesundheitslandesrat mit Unwahrheiten die steirische Bevölkerung verunsichert", forderte sie Dörflinger zum sofortigen Rücktritt auf. ****

"Es stinkt zum Himmel wenn Dörflinger heute von Einsparung in der Höhe von 600 Spitalsbetten in der Steiermark spricht. Es dürfte auf sein eingeschränktes Wahrnehmungsvermögen zurückzuführen sein, daß er den Spitalsplan - der bereits seit 1997 Gültigkeit besitzt - selbst unterschrieben hat. Diese Doppelmoral - austragen auf dem Rücken der steirischen Patienten - läßt sich nur auf die Untätigkeit des Landesrates selbst zurückführen. Jahrelang sinnlose Selbstbeweihräucherungen und sogenannte ‚Snow-Bobby-Aktionen‘ haben den Gesundheitsreferenten vergessen lassen, daß er sich selbst bereit erklärt hat, 600 Betten einzusparen. Nun in Panik auszubrechen und die Schuld dem jetzigen Gesundheitsstaatssekretär in die Schuhe zu schieben ist das Übelste, was sich der Herr Landesrat Dörflinger in seiner erbärmlichen politischen Karriere bis jetzt geleistet hat", so Hartinger.

Die Standortgarantie wäre immer Bestandteil der Überlegungen von Staatssekretär Dr. Waneck gewesen. Dörflinger vergesse anscheinend darauf, daß die fortschrittlichen Impulse für das steirische Gesundheitswesen - wie z.B. der Orthopädieschwerpunkt in Bad Radkersburg - von Dr. Waneck und dem Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen stammen. Sich jetzt selbst zur Kopiermaschine eines freiheitlichen Regierungsmitgliedes zu materialisieren, sei die absolute Selbstaufgabe des politischen Denkens. Dörflinger erweise den steirischen Patienten mit seiner Panikmache keinen guten Dienst und solle daher sofort - noch vor der Landtagswahl - die Konsequenzen ziehen, so die Krankenanstaltensprecherin.

"Es steht fest, daß kein einzige Spital aufgegeben wird, jedoch vermute ich, daß Landesrat Dörflinger einen grausamen Anschlag auf die Ordensspitäler vorbereitet hat. Dörflingers Nachfolger sollte überlegen, wie man die verschwendeten 300 Steuermillionen - die die Nichtanerkennung des Grazer Geriatriespitals gekostet haben - wieder hereinbekommt", so Hartinger abschließend. (Schluß)

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