WELCOM: Computer Talk mit der Stadt

wien.at-Beilage zum Thema BürgerInnen-Dialog mit der Stadt

Wien, (OTS) Der neue Dialog zwischen den BürgerInnen und der Stadt: das ist das Thema der wien.at-Beilage, die kürzlich mit dem neuen wien.at (früher Unser Wien) an alle Wiener Haushalte versendet wurde - und die einen Überblick über mehrere wichtige, vorhandene oder geplante Dienstleistungsangebote der Stadt bietet. Das Projekt WELCOM - Wiener Electronic Commerce - zum Beispiel
macht die Stadt Wien fit für die elektronische Geschäftsabwicklung. WELCOM führt bis Ende 2000 zahlreiche Initiativen zusammen, die alle ein Ziel haben: die Welt von eCommerce (eC) vor allem für UnternehmerInnen zu öffnen.

Zahlreiche entsprechende Aktivitäten wurden bereits ins Leben gerufen. Zum Beispiel bei den Vorschreibungen: Sämtliche Daten für die Grundsteuer, die Müllabfuhrabgabe sowie die Wasser- und Abwassergebühr können automatisch von PC zu PC erledigt werden. Statt des Papierbogens samt Erlagschein und den Vorschreibungen,
der VerwalterInnen oder EigentümerInnen von Liegenschaften in Wien vierteljährlich per Post ins Haus flattert, bietet die Stadt Wien ein neues Service: sie schickt die notwendigen Daten an den Kunden-Computer, der sie in sein EDV-System integriert und weiter verarbeitet. Eine e-mail informiert den Kunden darüber, dass die jeweiligen Vorschreibungen eingetroffen sind. Die Verrechnung der Steuern und Gebühren findet "papierlos" statt - einfach, schnell und sicher. Die Daten können vom Kunden sofort weiter verarbeitet werden.****

Elektronisches Service gibt’s auch beim Gewerbeschein:
Unternehmer im 1. und 8. Bezirk können ihre Daten für Gewerbeanmeldung, Standortverlegung und andere gewerberechtliche Vorgänge bereits elektronisch an ihr zuständiges Magistratisches Bezirksamt übermitteln. Oder beim Gesundheitsverbund Wien: Das Netzwerk zwischen Donauspital und niedergelassenen Ärzten verbessert die Betreuung der Patienten. Zur Behandlung notwendige Unterlagen werden elektronisch verschickt.

Zum Thema Ausschreibungen: Unternehmen, die für die Stadt Wien tätig sein wollen, können sich jetzt noch schneller über Ausschreibungen informieren. Oder das Bestellservice: Bestellungen von der Stadt Wien landen seit kurzem schnell und direkt in den Computern von Wiener Firmen. Der Vorteil: Die elektronische Bestellung kann im EDV-System des Lieferanten sofort weiterbearbeitet werden.

Bankomatkassen: Der bargeldlose Zahlungsverkehr wurde auch in den Wiener Amtshäusern zum großen Erfolg. Parkpickerlgebühr und Verwaltungsabgaben lassen sich ganz einfach mit der Bankomatkarte bezahlen.

Nähere Informationen zum Projekt WELCOM findet man im Internet in wien.online, www.wien.at/welcom/

Die Stadt Wien will natürlich den E-Commerce- und den e-Government-Bereich künftig noch stärker ausbauen - dem Motto folgend "der Akt soll laufen, nicht der Bürger".

Weitere Beispiele für elektronische Angebote, die Informationen leichter abrufbar machen bzw. den Weg der
BürgerInnen zur Stadt erleichtern, sind u.a.

o ELWIS, das Elektronische Wohninformations-System der Stadt. Wird

auf Computer-Stationen in den Bezirksämtern angeboten und informiert "auf Fingerdruck" über verfügbare oder im Bau befindliche Wohnungen. Und wer will, kann sich gleich vom Bildschirm aus vormerken lassen.

o wien.online (www.wien.at/), das Internet- Angebot der Stadt

Wien, gehört zu den beliebtesten Internetservices Österreichs und bietet zehntausende Seiten an Information.

o Für WAP-HandybesitzerInnen gibt es das Cityphone

(http://wap.citymanager.at/ oder als max.-Kunde über das Portal von max.mobil unter max.unterwegs) und damit einen direkten
Draht zum Magistrat - samt den aktuellen Wien-Nachrichten und einem WAP-Service, der Beschwerden an den Magistrat rasch und unbürokratisch mit Mail ermöglicht.

o Neben den "traditionellen" Serviceeinrichtungen Stadtinformation

(mail: bue@bue.magwien.gv.at) und Bürgerdienst-Außenstellen werden derzeit auch die technischen und organisatorischen Notwendigkeiten für ein städtisches Call Center geprüft - um die über 200 Wiener Servicetelefone, von der Lebensmittelberatung
bis zum Misttelefon, mit einer einzigen Telefonnummer erreichen
zu können.

o Im kommenden Winter wird im Magistratischen Bezirksamt für

den 15. Bezirk Wiens erstes Front Office in Betrieb gehen, eine neue Form des städtischen Kundenservices: ein Büro, in dem -gemeinsam mit dem Bürgerdienst - möglichst viele Angelegenheiten für die BürgerInnen möglichst gleich und direkt erledigt werden sollen. Nur wo umfassendere Bearbeitungen oder Erhebungen notwendig sind, wird der Akt zu den SachbearbeiterInnen im "back office" (also in ihren Zimmern) weitergeleitet. Im
Eingangsbereich des Front Office wird - wie an anderen Stellen
der Stadt bereits vorhanden - ein Access Point aufgestellt, ein Info-Terminal, bei dem man die Informationen der Stadt abrufen kann.

(Schluss) hrs/wien.at

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