Galapagos - der neue Film im IMAX-Wien - BILD (web)

Wien (OTS) - Auf eine exotische Reise nach "Galapagos" begeben
sich die Zuschauer des IMAX-Wien ab 6. Oktober. Auf den Spuren von Charles Darwin, der hier seine berühmte Evolutionstheorie entwickelte. Begleitet von der Stimme von Klaus Wildbolz begegnet der Zuseher der Galapagos-Riesenschildkröte und den berühmten Drachen-Leguanen.

Vulkanische Felsformationen aus schwarzem Lavagestein, bevölkert von Riesenschildkröten und Drachenleguanen: Das ist das abgeschiedenen Ökosystem der Galapagos-Inseln, einer am Äquator liegenden Inselgruppe, fast 1000 Kilometer vom Mutterland Ecuador entfernt. Hier haben sich Lebewesen entwickelt, die auf der ganzen Welt einzigartig sind, und die schon Charles Darwin beeindruckt haben. "Nichts könnte auf den ersten Blick weniger einladend wirken," schrieb Darwin 1835 über die Galapagos-Inseln - und doch beschäftigen seine Entdeckungen, die zur "Evolutionstheorie" führten, noch heute die gesamte Naturwissenschaft.

Auch ein Forschungsteam vom Smithsonian Institute in Washington versucht unter der Leitung von Dr. Baldwin in "Galapagos" die Frage zu beantworten, warum manche Tierarten aussterben und andere überleben. In den unzähligen Höhlen von Galapagos versuchen die Wissenschafter Fossilien zu finden, die ihnen bei der Beantwortung dieser noch ungelösten Rätsel helfen.

Auf Galapagos finden sich Tierarten, die nur in dieser abgeschiedenen Inselwelt überleben konnten: Die Galapagos-Riesenschildkröte ist einzigartig und nirgendwo sonst auf Erden zu finden. Auch die Kormorane haben eine außergewöhnliche Entwicklung durchgemacht: Mangels natürlicher Feinde haben sie über Jahrtausende hinweg das Fliegen verlernt - es war einfach nicht mehr notwendig. Die berühmten Land-Leguane, Relikte aus grauer Vorzeit, sonnen sich auf den schwarzen Lavafelsen der Insel. Sie bieten - wie auch die Drachen-Leguane, die Darwin als "Teufel der Dunkelheit" bezeichnete - einen bizarren Kontrast zu der außergewöhnlichen Landschaft.

"Galapagos" begleitet den Zuschauer weiter zu den unzähligen Meeresbecken, in denen sich die jungen Seelöwen gefahrlos aufhalten können. Geschützt vor der Bedrohung durch die heimischen Hammerhaie können sie in diesen Gewässern unbekümmert spielen.

Doch erst unter Wasser offenbart sich die außergewöhnliche Artenvielfalt der "Galapagos-Inseln" in seinem ganzen Umfang: Mit einem Unterseeboot dringt das Team bis in 1000 m Tiefe vor, um die Auswirkungen der speziellen Gegebenheiten auf Galapagos zu erforschen. "Jeder Tauchgang ist eine Reise ins Ungewisse" beschreibt Dr. Baldwin ihre Arbeit, "denn weniger als 1% des Meeresbodens ist bis jetzt erforscht. Man könnte meinen, wir wissen mehr über das Weltall, als über unsere Erde".

Während dieser Expedition wurden mehr als 12 bisher unbekannte Tierarten entdeckt. Und obwohl es nur 8 Wochen gedauert hat, sie zu finden, wird das Smithsonian Institut viele Jahre brauchen, um sie zu erforschen und ihre Bedeutung festzustellen. Dann ist ein weiterer der unzähligen Mosaiksteine gefunden, die zum Verständnis der Entwicklung allen Lebens auf der Erde beitragen können.

Die Dreharbeiten des 40 Minuten langen IMAX-Filmes stellten eine große technische Herausforderung dar, da es auf Galapagos weder Straßen noch elektrischen Strom gibt. Die 770 kg schwere Kamera mußte zu Fuß zu den verschiedenen Drehorten befördert werden.

Pressevorführung am 27. Oktober, 10:00 Uhr
IMAX-Wien, Mariahilferstraße 212, 1140 Wien

Filmstart: 6. Oktober 2000
Karten: 01/894 01 01
Infohotline: 1547

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