Studiengebühren: Breites SchülerInnenbündnis formiert sich

Große Protestaktion für Donnerstag bahnt sich an

Wien (OTS) - Mit der Gründung eines organisationsübergreifenden SchülerInnenbündnis wurde gestern auf Initiative der Wiener LandesschülerInnenvertretung auf die angekündigten Studiengebühren reagiert. SchülerInnen aus ganz Wien gaben gestern abend folgende Gründungserklärung hierfür aus:

"Wir verstehen uns als Bündnis gegen blau-schwarze Einsparungen, Studiengebühren und für freien Bildungszugang. Wir fordern infolge keinerlei Gebühren für Ausbildung, die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen und die Erhöhung der SchülerInnenbeihilfe losgelöst vom Notendurchschnitt. Holen wir uns das Geld, wo es ist. Wir fordern eine Umverteilung von oben nach unten. Bildungsministerin Gehrer muß zurücktreten. SchülerInnen, werdet aktiv, wehrt euch und gründet Schulgruppen gegen den blau-schwarzen Bildungsabbau!"

Der Startschuß für breit angelegte Protestmaßnahmen wird am Donnerstag um 10.30 Uhr vor dem Finanzministerium gelegt. Gemeinsam mit LehrerInnen- und ElternvertreterInnen werden aktionistisch Auswirkungen der Sparmaßnahmen dargestellt.

Folgende Organisationen haben sich dem SchülerInnenbündnis mittlerweilen angeschlossen: AKS, GPA, KJÖ, Linkswende, SAP und SchülerInnenforum. Die Entscheidung über einen Beitritt der Schülerunion steht noch aus.

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