Erfahrungsaustausch in Sachen Wildbachverbauung

LSth. Gorbach begrüßte Fachleute aus Österreich und der Schweiz

St. Gallenkirch (VLK) - Zum Auftakt der diesjährigen Wildbachbereisung der Internationalen Rheinregulierung
begrüßte Landesstatthalter Hubert Gorbach heute, Dienstag, in
St. Gallenkirch die Teilnehmer. Die Fachleute aus Österreich
und der Schweiz werden morgen, Mittwoch, und übermorgen, Donnerstag, gemeinsam verschiedene Wildbachverbauungen und Schutzmaßnahmen im Walgau, im Montafon und im Großen
Walsertal besichtigen. ****

In seinen Grußworten bezeichnete Gorbach die Regulierung
des Rheins, die zu Ende des 19. Jahrhunderts realisiert
worden ist, als "ein auslösendes Moment der Wildbachverbauung
in Vorarlberg". Die Verbindung von Rheinregulierung und
Verbauung der Wildbäche und Lawinen habe zur Sicherung
bestehender Lebensräume und Erschließung neuer Siedlungs- und Wirtschaftsräume beigetragen.

Im Gegensatz zu damals sei durch den technischen
Fortschritt im Schutzwasserbau heute auch die Rücksicht auf gewässerökologische Belange eine Selbstverständlichkeit.
Gorbach: "Es werden bereits wieder Visionen entworfen, wie
ein revitalisierter Alpenrhein aussehen könnte,
selbstverständlich immer unter der Prämisse, dass die
Sicherheit unserer Siedlungs- und Wirtschaftsräume sowie Verkehrswege oberste Priorität besitzt."

Die gemeinsame Besichtigung von
Wildbachverbauungsprojekten hat sich laut Gorbach seit der Vertragsunterzeichnung zur Rheinregulierung von einem
"Instrument zur gegenseitigen Kontrolle" zu einer "wichtigen Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zur Anregung von
Verbesserungen sowie zur Kontaktpflege" entwickelt. An
verschiedenen Programmpunkten der diesjährigen Veranstaltung
will Gorbach selbst teilnehmen.

Bitte Sperrfrist bis Dienstag, 19. September 2000, 20.00 Uhr, beachten!
(gw,nvl)

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