LSV-Wien: "Ministerin Gehrer hat uns um unsere Zukunft betrogen!"

Es reicht! Durch die Einführung von Studiengebühren sind die grauenhaften Sparvorhaben der Regierung Realität geworden.

Wien (OTS) "Der Damm ist gebrochen!", antwortet Martin Binder-Blumenthal, Landesschulsprecher für Wien, auf die heute beschlossenen Studiengebühren. Der SchülerInnenvertreter weiters:
"Das Ergebnis des Ministerrats ist ein Rückschritt ins vorige Jahrhundert." Das Grundrecht auf freien Bildungszugang sei durch die irrationale Handlungsweise von Gehrer und Grasser untergraben, meint Binder-Blumenthal und betont: "Schulgebühren nach Beendigung der Schulpflicht werden somit in Aussicht gestellt. Das geht nicht. Dagegen wehren wir uns Schülerinnnen und Schüler"****

Binder-Blumenthal: "Über 80.000 Schülerinnen und Schüler bangen um ihre Zukunft. Die konservative Bildungsministerin Gehrer setzt die Bildung der österreichischen SchülerInnen aufs Spiel." Die wahnsinnigen Sparmaßnahmen der Regierung sind ab dem heutigen Tag Realität geworden. Nach dem Beschluss des Ministerrats soll jeder Studierende unabhängig von seiner sozialen Situation 10.000 Schilling im Jahr für seine Bildung bezahlen. "Das Horrorduett Gehrer und Grasser hat wieder zugeschlagen. Sie beweisen abermals Inkompetenz in schul- und gesellschaftspolitischen Belangen", meint Martin Binder-Blumenthal abschließend.

Weiters verweist die LandesschülerInnenvertretung Wien (LSV-Wien) darauf, dass derzeit intensive Gespräche mit allen SchülerInnenvertretungsorganisationen geführt werden und vorraussichtlich diesen Donnerstag, 10:30 Uhr eine SchülerInnendemo vor dem Finanzministerium stattfinden wird. Außerdem veranstaltet die LSV-Wien an dem selben Tag, um 16:00 Uhr eine Pressekonferenz mit Stadtschulratspräsident Kurt Scholz. Kampfmaßnahmen gegen Bildungseinsparungen und -gebühren werden Hauptthema sein.

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