Liberale: Klares NEIN zu Studiengebühren zum Budgetlöcher-Stopfen!

LSF-Köberl: "Studiengebühren in planwirtschaftlichem Universitätssystem sind Frechheit!"

Wien (OTS) - "Es ist ein Skandal, wie in diesem Land mit den Studierenden umgegangen wird", ist Michaela Köberl, Bundessprecherin des Liberalen StudentInnen Forum (LSF), empört. Es passe ins Bild, dass Studiengebühren gerade vom Finanzminister eingefordert werden. Grasser sehe bereits die Kasse klingeln. "Hier sollen die Studierenden geschröpft werden, um Budgetlöcher zu stopfen", ist sich Köberl sicher. Die Studierenden seien von der FPÖ immer wieder als "Sozialschmarotzer" hingestellt worden, Feindbilder wurden aufgebaut und der Neid von Nicht-Studierenden geschürt. Das sei offensichtlich die Vorbereitung für das Schröpfen der Studierenden gewesen.

Keine Gebühren in einer Uni-Planwirtschaft!

Es sei unverantwortlich, Studiengebühren einzuführen, ohne gleichzeitig das planwirtschaftliche Universitätssystem zu reformieren. Ohne Autonomie und Wettbewerb im Universitätswesen sind Studiengebühren völlig inakzeptabel, da dadurch die Studierenden benutzt werden, um dieses marode Universitätssystem zu subventionieren und aufrechtzuerhalten. "Die Studienbedingungen werden sich um keinen Deut verbessern. Im Gegenteil: Diese Regierung wird den Universitäten das Genick brechen", so die Liberale.

Keine Chancengleichheit

Hinzu kommt, dass die geplante Einhebung von 5.000 Schilling Studiengebühren pro Semester einen klaren Bruch des Prinzips der Chancengleichheit bedeutet. Hier wird ein finanzieller Numerus Clausus eingeführt! Bereits jetzt leben viele Studierende am Existenzminimum, ohne auch nur einen Schilling Förderung zu erhalten. Diese Studierenden werden sich ein Studium in Zukunft nicht mehr leisten können.

"Die Liberalen werden sich massiv gegen dieses Überfallskommando auf die Studierenden wehren. Wir fordern auch alle abgeschlossenen AkademikerInnen auf, sich den Protesten anzuschließen", so Köberl abschließend.

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