Raschhofer: De Palacio bestätigt Grassers Forderungen nach gemeinsamer Strategie bei Ölpreis

Brüssel, 2000-09-19 (fpd) - "Die EU muß im Kontakt mit den ölproduzierenden Ländern stehen. Die EU muß den Dialog suchen, um ein vernünftiges Ölpreisniveau zu erreichen. Es muß eine klare Botschaft an die OPEC Länder abgegeben werden, daß diese die Ölproduktion erhöhen und damit die Ölpreise auf ein erträgliches Niveau sinken". Mit diesen Worten kommentierte die Kommissarin De Palacio, zuständig für Verkehr und Energie in der Europäischen Kommission, den neuerlichen Anstieg des Ölpreises und die anhaltenden Proteste in den Mitgliedstaaten.
"Damit bestätigt die Kommissarin, was Finanzminister Grasser im Rahmen des ECOFIN Rats in Versaille zur Ölkrise gefordert hat. Allerdings blieb Finanzminister Grasser vor einer Woche mit dieser Forderung alleine. Um so erfreulicher sind die Aussagen von Kommissarin De Palacio, so die freiheitliche Delegationsleiterin im Europäischen Parlament Daniela Raschhofer zur heutigen Diskussion im Industrieausschuß des EP. *****

"Außerdem ist die permanente Euroschwäche mitverantwortlich für den kräftigen Anstieg des Ölpreises. Die Union hat keine Strategie, wie der ständige Sinkflug des Euro überwunden werden soll. Damit beweist sie erneut, wie bereits beim Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, daß ihr bei wesentlichen Problemen Lösungskapazitäten fehlen", so Raschhofer abschließend. (Schluß)

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