PRESSEERKLÄRUNG vom 19. September 2000

Wien (OTS) - Die unterfertigten Institutionen, die Ärztekammer für Niederösterreich, die NÖ Gebietskrankenkasse, das Österreichische Rote Kreuz - Landesverband NÖ und der Arbeiter Samariter Bund Österreich - Landesverband NÖ, haben in den vergangenen Monaten in vielen und schwierigen Verhandlungen gemeinsam mit dem zuständigen Regierungsmitglied der NÖ Landesregierung, LH-Stv. Dr. Hannes Bauer, eine gemeinsame Lösung für die Sicherstellung eines flächendeckenden Ärztenachtdienstes während der Wochentage für die NÖ Bevölkerung erarbeitet.

Obwohl sich die Fachleute unserer Institutionen nicht nur über die Notwendigkeit und die Machbarkeit, sondern auch über die vertragliche Gestaltung völlig einig waren, mussten wir nun mit großem Bedauern und Enttäuschung zur Kenntnis nehmen, dass dem bereits paraphierten Vertrag, aus nicht nachvollziehbaren Gründen durch die NÖ Landesregierung, in der heutigen Sitzung die Zustimmung verweigert wurde.

Mit Abschluss des Vertrages wäre ab 1. Oktober 2000 eine ärztliche Versorgung in Wochentagsnächten sichergestellt gewesen. Die nunmehr geschaffene Situation gefährdet diese Sicherstellung und schafft einen unhaltbaren Zustand in der medizinischen Versorgung.

Gemeinsam geben wir jedoch der Hoffnung Ausdruck, dass in dieser für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger essentiellen Frage noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Unsere Bereitschaft ist unverändert aufrecht, jedoch die Zeit drängt!

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Rückfragen & Kontakt:

NÖ Gebietskrankenkasse
Generaldirektor Konrad Köck

Österreichisches Rotes Kreuz
Landesverband NÖ
Präsident wHR Dr. Hadmar Lechner

Arbeiter Samariter Bund
Landesverband NÖ
Präsident HR Prof. Dr. Franz Todter

Ärztekammer für Niederösterreich
Präsident MR Dr. Gerhard Weintögl

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