ÖGJ: Studiengebühren - Tür auf zur Krösus-Uni!

Regierung trifft mit Studiengebühr Einkommensschwache

Wien (ÖGJ/ÖGB). Als Anschlag auf die Jugendlichen und deren Zukunft bezeichnete heute, Dienstag, der Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), Albert Maringer, den Beschluss des Ministerrates ab dem Wintersemster 2001 bei den StudentInnen abzukassieren. "Es kann nicht sein, dass studieren in Zukunft nur noch den Reichen vorbehalten sein soll. Bildung muss für jeden gleichermaßen zugänglich sein", so Maringer.++++

"Dieser Bundesregierung ist es nicht einmal zu blöd sich an den Geldbörsel der StudentInnen zu bedienen", so Maringer weiter. In "Tarnen und Täuschen" gibt Maringer der Regierung eine klare eins:
"Nachdem Ministerin Gehrer vor nicht einmal einem Monat bekräftigt hat, dass Studiengebüren in dieser Legislaturperiode sicher nicht mehr kommen werden, hat sie nun um 180 Grad umgeschwenkt. Anscheinend dürfte ihr jedes Mittel recht sein, um Minister Grasser glücklich zu machen und das Sparziel ihres Ressorts zu erreichen."

Maringer: "Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Ausbildung für diese Regierung das Sparschwein der Nation ist - egal ob es sich um die Lehrlinge oder nun um die StudentInnen handelt. Bisher gab es für die Betroffenen nur Verschlechterungen. Der Regierung ist dabei offensichtlich nicht klar, dass sie hier eindeutig am falschen Ende spart - nämlich an einer erfolgreichen Zukunft unserer Jugend.

Jetzt gelte es, so Maringer, dieser Bundesregierung klar zu machen, dass sich die ÖsterreicherInnen nicht einfach nach belieben schröpfen lassen. Nicht nur im Lehrlings- sondern auch im StudentInnenbereich gilt es jetzt mehr denn je: "Fight for your Future"! (aw)

ÖGB, 19. September 2000
Nr. 751

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