Klimt-Dokumentation im ORF

"Gold und Eros - Gustav Klimt und die Frauen" während Klimt-Ausstellung im Oberen Belvedere

Wien (OTS) - Im Mittelpunkt der Millenniumsausstellung der Österreichischen Galerie im Oberen Belvedere, "Klimt und die Frauen", stehen die Frauenporträts von Gustav Klimt, seine wahrscheinlich bekannteste Werkgruppe. Ab Mittwoch, dem 20. September 2000, ist die eindrucksvolle Schau bis 7. Jänner 2001 zu sehen. Rund dreißig Jahre lang malte und zeichnete Gustav Klimt Frauen, doch sein Verhältnis zu ihnen war keineswegs ungebrochen. Um seine privaten Beziehungen rankten sich schon zu seinen Lebzeiten Legenden, er selbst schwieg zeitlebens. Am Sonntag, dem 24. September, zeigt ORF 2 um 23.15 Uhr in der Kulturreihe "einfach klassisch" anlässlich der Wiener Klimt-Ausstellung die Dokumentation von Krista Hauser: "Gold und Eros - Klimt und die Frauen". Am Sonntag, dem 1. Oktober, zeigt der ORF die Dokumentation um 9.55 Uhr in ORF 2 ein weiteres Mal. In Folge ist dieser Film auch während der Ausstellung im Belvedere zu sehen. Damit bietet der ORF den Besuchern auch abseits seiner Programme wieder ein besonderes Kulturservice.
Die verstärkte Zusammenarbeit des ORF mit heimischen Museen ist in diesem Jahr bereits zum dritten Mal gelungen. Anfang des Jahres wurde im Kunstforum, begleitend zur Cézanne-Ausstellung, der Film "Paul Cezanne - Ein Pionier der Moderne" gezeigt und im Kunsthistorischen Museum präsentierte die ORF-TV-Kultur die Dokumentation "Zur Weltherrschaft berufen - Kaiser Karl V." während der gesamten Karl-V.-Schau.
In der ORF-Dokumentation folgte Krista Hauser den Spuren Klimts, seinen Musen und Modellen in Wien, am Attersee und in Karlsbad. Gezeigt werden nicht nur die berühmten "goldenen" Bilder, sondern auch intime erotische Blätter. Gerade als Zeichner hat Klimt mit Tabus gebrochen. Seine Themen: Sexualität in vielen Variationen, lesbische Liebe, Schwangerschaft. Dazu kommen der einst skandalumwitterte Beethoven-Fries, idyllische Frühwerke, Arbeiten im Burgtheater, im Kunsthistorischen Museum und im Theater in Karlsbad. In diesem eben renovierten Jugendstil-Juwel hat Klimt gemeinsam mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch einen bezaubernden Bühnenvorhang geschaffen. In der Dokumentation verraten schließlich Künstler wie Xenia Hausner und Gunter Damisch, ferner Kunsthistoriker und Sammler wie Hans Dichand und Rudolf Leopold, warum sie Klimt lieben.

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